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Auszeichnung

09.10.2018

Wie soll das neue Maskottchen heißen?

Bürgermeister Bernhard Walter bringt das Gütesiegel in Gold im Schaukasten der Violauer Bücherei an. Leiterin Ruth Schmid (Mitte) und Monika Klaus (mit dem Maskottchen) vom Büchereiteam assistieren ihm.
Bild: Helene Weinold

Die Violauer Bibliothek erhält ein Gütesiegel. Nun wird ein Name für den gehäkelten Bücherwurm gesucht

Die Bücherei Der Bücherwurm in Violau gehört zu den besten drei katholischen Leihbibliotheken im Landkreis Augsburg: Weil sie alle 15 Punkte eines strengen Anforderungskatalogs erfüllt, hat der Sankt Michaelsbund sie mit dem Gütesiegel in Gold ausgezeichnet. Die volle Punktzahl erzielten nur zwei weitere Büchereien; weitere sieben erreichten Gold mit einem Punkt Abzug.

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Zu den Mindestanforderungen für Büchereien in Orten mit 2500 bis 10000 Einwohnern gehören ein Medienetat von mindestens 50 Cent pro Einwohner und Jahr, wenigstens sechs Stunden Öffnungszeit pro Woche an drei Tagen, regelmäßige Veranstaltungen und mindestens so viele Medien, wie der Ort Einwohner hat. Jedes Medium muss durchschnittlich eineinhalbmal pro Jahr ausgeliehen werden, und die Bücherei darf höchstens zwei Wochen jährlich geschlossen werden.

All diese und noch einige Standards mehr erfüllt die Violauer Bücherei im Pfarrheim Haus Nazareth. Sie verfügt bei 4000 Einwohnern in Altenmünster über fast 11000 Medien. Knapp 1000 Benutzer sind angemeldet. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 10000 Besucher und 18000 Entleihungen registriert.

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Wallfahrtspfarrer Thomas Pfefferer und Bürgermeister Bernhard Walter gratulierten Büchereileiterin Ruth Schmid und ihrem Team zur Auszeichnung durch den Sankt Michaelsbund, dem die Bibliothek angehört. Walter brachte das Goldsiegel persönlich im Schaukasten der Bücherei an und lud alle Mitarbeiterinnen ein, den Erfolg bei einem gemeinsamen Abendessen zu feiern.

Dann wird auch der Bücherwurm mit von der Partie sein. Andrea Schäffler hat das grüne Maskottchen gehäkelt, das künftig bei allen Veranstaltungen der Leihbücherei zu sehen sein wird. „Allerdings ist unser Bücherwurm noch namenlos“, bedauert Ruth Schmid.

Der Bücherwurm macht immer wieder mit kreativen Ideen auf sich aufmerksam. So konnten Kinder bei Besuchen in den Sommerferien Stempel sammeln und wurden mit einem „Lesezuckerl“ belohnt. Jeden Montag lesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Senioren im Pflegeheim vor. Alte und kranke Menschen können sich Bücher direkt ins Haus bringen lassen.

Wer der Bücherei helfen will, ihren Medienetat aufzustocken, kann das tun, indem er beim Sankt Michaelsbund ordert. Der schreibt der vom Besteller genannten Bücherei eine Provision gut. „Natürlich empfehlen wir, Bücher beim lokalen Buchhandel zu kaufen“, erklärt Ruth Schmid, „aber wer ohnehin im Internet bestellt, kann uns auf diese Weise unterstützen.“

Namensvorschläge können bis Ende November per E-Mail an info@buecherwurm-violau.de oder auf einem Zettel in der Bücherei abgegeben werden.

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