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Kutzenhausen

23.07.2020

Wie weit ist die Sanierung des Freibads in Kutzenhausen?

Die Gemeinde Kutzenhausen renoviert derzeit das Freibad. Die Anlage gibt es schon seit über 50 Jahren.
Bild: Marcus Merk

Plus Das Freibad in Kutzenhausen ist nach wie vor geschlossen. Wie die Renovierungsarbeiten laufen und was der Umbau kostet.

In diesem Jahr wird das Freibad in Kutzenhausen 52 Jahre alt – höchste Zeit für eine Erneuerung des Beckens. Die Renovierung hätte eigentlich pünktlich zu Beginn der Badesaison dieses Jahres fertig sein sollen. Die Wiedereröffnung verzögert sich aber noch – aus mehreren Gründen. Fest steht: In diesem Jahr wird dort kein Schwimmer mehr seine Bahnen ziehen können.

Das Schwimm- und das Kinderbecken in Kutzenhausen sollen erneuert

Die Gemeinde Kutzenhausen hat mit ihrem Freibad nämlich viel vor: Das Schwimm- und das Kinderbecken sollten erneuert werden, ebenso der Aufenthaltsbereich um den Kiosk, der Eingangsbereich und der Beckenumgang, berichtet Andreas Weißenbrunner, der Bürgermeister von Kutzenhausen. Außerdem solle die Herstellung von Holzdecks und Bänken die Aufenthaltsqualität erhöhen.

„Die Schwimmbadtechnik wurde bereits vor einigen Jahren erneuert und kann weiterhin genutzt werden“, sagt Weißenbrunner. Das Freibad sei ins Förderprogramm der Städtebauförderung aufgenommen worden, sodass auch später noch Maßnahmen an Freiflächen, Gebäude und Parkplätzen umgesetzt werden können.

Das neue Becken in Betonbauweise ist mittlerweile fertiggestellt

Bisher habe es bereits Verzögerungen bei der Entsorgung von Materialien und der Gründung des neuen Beckens gegeben. Nachdem klar war, dass die Arbeiten nicht bis zum Anfang der Badesaison fertig sein würden, sei der Juli dieses Jahres angepeilt worden. Durch Corona sei aber auch dieser Plan aufgegeben worden, sodass jetzt auf eine Öffnung in diesem Jahr ganz verzichtet wird. Der Vorteil: Nun kann ohne Zeitdruck bis zur Fertigstellung gearbeitet werden.

Einiges ist schon geschafft: „Das neue Becken in Betonbauweise ist mittlerweile fertiggestellt; es fehlen noch Abdichtung und Beschichtung“, berichtet der Bürgermeister. „Demnächst beginnen der Bau der Außenanlagen und der Aufbau des Kinderplanschbeckens.“

Insgesamt soll das Projekt voraussichtlich 1,1 Millionen Euro kosten. Ob und wie sich das in Zukunft auf die Ticketpreise auswirken wird, hat der Gemeinderat noch nicht besprochen.

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