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Wilde Tiere: Dem Baldrian sei Dank

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Kommentar Von Christoph Frey
15.03.2019

Baldrian, das Wunderkraut, lockt also inmitten der wilden westlichen Wälder noch wildere Tiere vor die Kamera.

Da trifft es sich gut, dass Baldrian zugleich aufgebrachte Gemüter zu besänftigen pflegt, weil nämlich mancher vierbeinige Waldbewohner dem Menschen mächtig Kummer macht. Gegen das Wildschwein im Speziellen, so der Tenor seit Jahren, ist kein Kraut gewachsen. Ungehemmt stürmt das Borstenvieh – der Wissenschaft als Sus scrofa bekannt – durch Wälder und Fluren und hinterlässt auf manchem Feld eine Schweinerei. Was Bauern wiederum rotsehen lässt, sobald sie die Schwarzkittel erblicken.

Von Natur aus schlau wie die Sau, lernen die Viecher sogar schneller als mancher Jäger – nicht einmal der Einsatz militärischer Mittel scheint ein Patentrezept zu sein. Besteht also gar keine Hoffnung mehr? Wird im Augsburger Land demnächst eine Wildsau durchs Wohnzimmer sausen, den Kühlschrank plündern und den Fernseher mitnehmen, bevor es sich über die fünf Millionen Euro teure Wildbrücke über die A8 wieder in die wilden Wälder davonmacht?

Sie halten das für eine wilde Fantasterei? Warten Sie nur ein Weilchen, bis das erste Beweisfoto auftaucht. „Wildsau auf frischer Tat ertappt“, heißt es dann dank Baldrian. Aber leider nicht erwischt.

Was sich in den Wäldern des Augsburger Landes so alles tummelt, lesen Sie hier: Auch der Polizist des Waldes wird bei Baldrian schwach

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