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Aufführungen

10.11.2018

Wo ist der böse Zwerg?

Schneeweißchen und Rosenrot warten auf den Bären.
Bild: Herbert Müller

Lützelburger Theaterkids begeistern mit „Schneeweißchen und Rosenrot“

Zwei Prinzen heiraten zwei liebreizende Mädchen aus dem Volk – so geschehen im Lützelburger Theaterheim bei der Premiere von „Schneeweißchen und Rosenrot“. Die Lützelburger Theaterkids landeten mit ihrem neuesten Stück wieder einen Riesenerfolg.

Bis es zu diesem glücklichen Ende kommen kann, sind aber noch viele Abenteuer zu bestehen: Um an deren Schätze zu kommen, verzaubert der böse und habgierige Zwerg Knorz die beiden Prinzen Konrad (Benedikt Schestak) und Eberhard (Eva Meyer/Anna Jaumann). Nicht einmal Schneeweißchen (Laura Jaumann) und Rosenrot (Valentina Weishaupt) können sie mehr erkennen. Die beiden Mädchen machen sich nach dem Rat ihrer beiden Rosenbäumchen (Paula Jaumann, Michael Mairoser) auf den Weg, ihre Freier aus der Gewalt des garstigen Gnoms zu befreien.

Da sie dabei ihre behagliche Hütte – bewohnt von allerlei Tieren, darunter der obercoole Igel „Stachel“ (Ferdinand Sailer) – und den schützenden Arm der Mutter (Katharina Müller) verlassen müssen, bekommen sie einen mutigen Helfer an die Hand: Den ulkigen Hund Schlabberpatz (Katrin Erdhofer), der Knochen und Hundekuchen verabscheut und lieber mit Messer und Gabel am Tisch sitzt, um Hühnchen und Pflaumenmus zu vertilgen. Es wacht auch die gütige Fee Floralia (Mia Wagner) über die Beiden und nicht zuletzt der urkomische Onkel Leopold (Severin Sailer), der kauzige Förster des Königreiches.

Schließlich gelangen sie durch den unheimlichen Wurzelwald in das Schloss des Zwergs. Dort gelingt es ihnen mit großem Einfallsreichtum und vereinten Kräften, dem bösartigen, undankbaren Zwerg (Katharina Kopold) seinen langen Bart, dem er seine Zauberkräfte verdankt, zu rauben und ihn zu vernichten. Dabei spielt ein sprechender Baumstamm (Maja Bühler) eine wichtige Rolle.

Das Stück von Gert Richter wurde von den Regisseurinnen Cornelia Müller und Monika Erdhofer mit viel Herzblut einstudiert und von den Akteuren vor lebendigen, unter Verwendung von Naturmaterialien aus dem nahen Wald gestalteten Bühnenbildern präsentiert.

Die zahlreichen Kinder in den ersten Reihen lieferten sich packende Wortduelle mit dem „bösen“ Zwerg. (AL)

Weitere Termine sind Samstag, 10./17., und Sonntag, 11./18. November. Beginn ist samstags 18 Uhr, sonntags 16 Uhr. Karte für Erwachsene sieben, für Kinder vier Euro. Einlass eine Stunde vor Beginn.

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