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Vallried

07.09.2018

Mit einem Lächeln durch die Hölle

„Hölle von Q“ heißt der Triathlon in Quedlinburg. Martin Brenner von Trifit Vallried meisterte ihn mit einem Lächeln. Seine Freundin Jasmin Brammert unterstützte ihn moralisch. 
Bild: Trifit Vallried

Martin Brenner aus Vallried wird beim Triathlon in Quedlinburg Dritter

Der Name ist Programm: „Die Hölle von Q“ heißt der Triathlon in Quedlinburg im Harz. Er geht von Ditfurth nach Thale und von dort aus nach Quedlinburg und gilt als einer der härtesten Mittelstrecken-Triathlons in Deutschland. Martin Brenner vom Team Trifit Vallried hat es geschafft, in der Gesamtwertung den dritten Platz zu belegen. Als Trophäe gab es übrigens ein Stück Balkenwerk aus den 300 Jahre alten Fachwerkhäusern in Quedlinburg.

Der aus Lauterbach stammende Stefan Wieland von Trifit Vallried war bei der „Challenge Walchsee“ sehr erfolgreich als 57. der Gesamtwertung und 14. seiner Altersklasse. Er war sehr zufrieden mit seiner Leistung und Zeit. „Die Strecke am Walchsee war schwierig und die Wassertemperatur mit 12 Grad sehr kühl. Wieland freut sich nun auf die Saisonpause und will im Dezember beim Ironman 70.3 in Bahrain wieder an den Start gehen.

„Am Wochenende zuvor ist mir zum ersten Mal das Kunststück gelungen, bei einer Sprintdistanz in Exter in Nordrhein-Westfalen Gesamt-Dritter zu werden. Meine Freundin Jasmin war dort zum dritten Mal in Serie Gesamtsiegerin“, erzählt Martin Brenner. Der Wettkampf „Die Hölle von Q“ beinhaltet 2 Kilometer schwimmen im Ditfurter Kiesweiher, 83 Kilometer Radfahren von Ditfurt nach Thale und 21,1 Kilometer Laufen von Thale nach Quedlinburg. „Das war alles sehr anspruchsvoll“, erzählt der Ausdauersportler, der erst vor einigen Jahren das Schwimmen gelernt hat. „Die Radstrecke hatte 1400 Höhenmeter und man musste in Thale zweimal die Rosstrappe mit dem Rad hochfahren. Dieser Anstieg geht über circa 8 Kilometer und beinhaltet Rampen mit bis zu 14 Prozent Steigung.“ Die Laufstrecke ist eine Mischung aus Cross-, Trail-, Asphalt- und Kopfsteinpflasterstücken.

„Am Streckenrand hat mir meine Freundin Jasmin Brammert sehr geholfen, da sie immer aufmunternde Worte fand und mir die Abstände zu den Konkurrenten durchgab.“ Sie selbst konnte aufgrund einer Erkältung nicht starten. Der Veranstalter war aber so nett, ihren Platz für nächstes Jahr zu übertragen. „Somit werden wir nächstes Jahr beide dort wieder mit dabei sein“, freut sich Martin Brenner schon wieder, mit einem Lächeln durch die Hölle zu gehen. (oli)

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