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Haushalt

31.03.2015

Aislingen will investieren

Jürgen Kopriva
Bild: Julia Sewerin

Besonders glücklich ist Bürgermeister Jürgen Kopriva über die Rücklagen aus dem vergangenen Jahr. „Schlössle“ ist schon gekauft

Aislingen Das „Schlössle“, die ehemalige Gaststätte, hat Aislingen bereits gekauft. Und der Markt möchte weiterhin in Grundstücke investieren. Dabei wird sich die Verwaltung um Bürgermeister Jürgen Kopriva auf innerörtliche Grundstücke konzentrieren, um „Lücken zu schließen“, wie er sagt. Die vergangenen Jahre sei der Haushalt sparsam geführt worden, deshalb könne jetzt wieder mehr geplant werden. Zudem sind laut Kopriva 750000 Euro Rücklagen aus dem Jahr 2014 geblieben. „Wir können uns dieses Jahr was erlauben“, sagt der Bürgermeister zufrieden. Der Etat wurde für 2015 vom Gemeinderat beschlossen.

Die größten Ausgaben 2015 schluckt das neue Baugebiet „Rieder Straße“. Für Straßen und Kanal werden insgesamt 350000 Euro benötigt. Weitere 640000 Euro würde der Markt brauchen, um Grundstücke und Gebäude zu erwerben. Dafür wird „vorsorglich“ über eine Kreditaufnahme in Höhe von 500000 Euro beraten. Sollte es zur Darlehensaufnahme überhaupt kommen, würde diese laut Kämmerer Helmut Baum „den Rahmen der möglichen Neuverschuldung des Marktes nicht ausreizen.“ Im Gegenteil: Die Zinskonditionen seien momentan besonders günstig. Der Schritt kommt laut Kopriva aber erst in Frage, wenn sonst alle Mittel ausgeschöpft sein sollten. Mit 30000 Euro Planungskosten will der Markt außerdem wieder in das Programm der Städtebauförderung aufgenommen werden.

Für die Abdeckung der Bauschuttdeponie fallen Kosten von 106000 Euro an. Zum Schutz des Grundwassers wird ein Erdaufbau aus Lehm, Kies und Boden von einem Meter 40 eine Abdeckung aufgeschüttet. Für die Dachsanierung der Schule und weitere kleinere Investitionen beteiligt sich Aislingen mit einer Umlage von 95000 Euro. Auch für die Kirchensanierung zahlt der Markt einen Zuschuss in Höhe von 82000 Euro. Für neue Möbel für den Kindergarten sind insgesamt 73000 Euro eingeplant. Neue Geräte für den Friedhof werden 15000 Euro kosten. Eine weitere feste Ausgabe wird die Tilgung der Schulden sein. Im Jahr 2015 sind das laut Bürgermeister 126000 Euro.

Weitere Planungskosten in Höhe von 20000 Euro müssen für die Regenrückhaltung eingeplant werden. Bisher wurde bei Starkregen der Bach ausgepumpt. Das ist laut Kopriva eine starke Belastung für den Bach. Deshalb wird dieses Jahr ein Sammelbecken geplant, aus dem das überschüssige Wasser kontrolliert und biologisch unbedenklich in den Bach abgeführt wird.

Was mit dem Grundstück der ehemaligen Gaststätte „Schlössle“ passiert, sei noch nicht klar. „Wir sammeln gerade Ideen“, sagt Kopriva. Eine der Überlegungen wäre die Verlegung der Freiwilligen Feuerwehr (FW). Es werde gerade sowieso über einen neuen Standort für das zweite Feuerwehrauto beraten. Die Planungskosten für eine neue Garage liegen bei 25000 Euro. Für die Neuanschaffung von digitalen Funkgeräten und neue Spinde zahlt der Markt insgesamt 17800 Euro.

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