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München hebt Maskenpflicht auf und lockert Kontaktbeschränkungen

08.07.2010

Analyse, wo's fehlt

Hammerschmiede Zu 90 Prozent kauft der Hammerschmiedler laut der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung GMA seine Lebensmittel direkt am Ort. Nur für Bekleidung und Schuhe fährt er lieber ins Städtle. Die Firnhaberau wird teilweise mitversorgt.

200 Einwohner des Stadtteils wurden schriftlich befragt, wovon jeder Vierte mitgemacht hat. Nun präsentierte das Wirtschaftsreferat der Stadt Augsburg und die GMA die Ergebnisse. Von den 29 ortsansässigen Geschäften kamen nur wenige Vertreter, wobei man das darauf zurückführen könnte, dass die Einkaufssituation in der Hammerschmiede gemäß der Umfrage zufriedenstellend bis sehr zufriedenstellend ist.

Die Befragten kamen auf 200 positive Nennungen die für einen Einkauf in ihrem Ort sprechen. Auch wenn das Einkaufszentrum im Riegel-Center ein künstliches Zentrum ist, wird es nicht zuletzt aufgrund der großzügigen Parksituation bevorzugt genutzt. Allerdings fehle es dafür an schöner Einkaufsatmosphäre. Was ebenfalls vermisst wird ist ein Angebot an Bekleidung, Bücher, Babybereich, Spielwaren und Sportartikeln. Deutliche Mängel wurden im ergänzenden Dienstleistungsbesatz festgestellt. So fehle es vor allem bei Bildung, Kultur und an Ärzten.

Brachland ein Thema

Alteingesessene Hammerschmiedler wie Ex-Bürgermeister Klaus Kirchner zeigten sich bei der Infoveranstaltung zufrieden über ihren Stadtteil. Auf die Umfrage hin wurde der Wunsch nach einem Wochenmarkt geäußert. Kirchner sprach auf das Brachland an der Neuburger Straße an, wo einst ein Sportgeschäft vorgesehen war. Laut GMA ist dieses Vorhaben nicht mehr im Konzept vorgesehen und es gäbe auch keine konkreten Planungen für diese Fläche.

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