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Die Fuggerstraße bleibt eine Baustelle

Kommentar Von Marcus Bürzle
13.11.2019

Der Verkauf des ehemaligen Stadtarchivs an den Medienunternehmer Ulrich Kubak war und ist eine Chance für die Innenstadt.

Als das ehemalige Stadtarchiv in der Fuggerstraße verkauft wurde, kam schnell Kritik auf: Die Stadt verscherble Tafelsilber. Allerdings war schon damals klar, dass das Gebäude für viel Geld saniert werden muss; die Kosten dafür steigen aktuell sogar noch. Angesichts der Finanzlage der Stadt kann man daher getrost annehmen, dass das alte Stadtarchiv ohne den Verkauf so schnell nicht auf Vordermann gebracht worden wäre. Die Alternative wäre wohl erst einmal Stillstand gewesen. Der Verkauf an den Medienunternehmer Ulrich Kubak war und ist daher eine Chance für die Innenstadt.

Er hat mit der Sanierung begonnen und möchte aus dem Gebäude wieder einen repräsentativen Blickfang in der Fuggerstraße machen. Es soll Ende 2020 zur Firmenzentrale von Klassik-Radio werden. Damit sorgt er an einer zentralen Stelle der Innenstadt für einen Impuls. Das kann allerdings nur der Anfang sein.

Ein saniertes Gebäude alleine wird die Fuggerstraße noch nicht retten. Seit dem Umbau des Königsplatzes ist sie ein Provisorium. Pläne für den Fugger-Boulevard gibt es schon lange. Sie wurden allerdings aus finanziellen Gründen immer wieder geschoben. Es müssen allerdings auch Taten folgen. Sonst bleibt die Fuggerstraße eine Baustelle.

Lesen Sie dazu den Artikel: Unliebsame Überraschung bei Umbau des ehemaligen Stadtarchivs

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