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Waldorfschule

11.05.2018

Krimi-Klassiker einmal ohne Hercule Poirot

Vor einer bezaubernden Kulisse spielten die Waldorfschüler der achten Klasse „Tod auf dem Nil“.
Bild: Elisabeth Ebner

Achte Klasse spielt Agatha Christies „Tod auf dem Nil“. Bestechendes Bühnenbild

„Stolz und Würde sind Dinge, die wir gerne anderen als uns selbst abverlangen“, sagt der Domherr Pennefather (Freija-Maria Abele) zum frischvermählten Ehemann Simon Mostyn (Severin Jung) seines Mündels Kay (Luise Grünbauer). Pennefather fürchtet, dass der junge Mann sein Mündel nur wegen ihres großen Vermögens geheiratet hat. Gemeinsam mit einer kleinen Anzahl von anderen schönen und ebenso reichen Herrschaften machen sie eine Nilreise, auf der es bald nach dem Gespräch der beiden Männer zum Mord kommen wird. Nur, wer hat ihn begangen?

Obwohl die bekannteste Figur dieses Krimis, Privatdetektiv Hercule Poirot, in diesem Stück nicht vorkommt, wird das Rätsel um den Mord an der reichen Millionärserbin Kay aufgeklärt. Agatha Christie selbst hatte die Figur aus der Bühnenfassung ihres Krimis herausgestrichen und stattdessen den warmherzigen, klugen Domherrn Pennefather erfunden, der den Mord aufklärt, obwohl er es mit einem ganzen Bündel an Verdächtigen zu tun hat. Da ist zum einen die Ex-Verlobte von Simon, Jackeline de Severac (Carlotta Bartmann), die wohl immer noch tiefe Gefühle für Simon hegt. Dann ist da noch der zornige junge Sozialist Smith (Nina-Marie Rottmann) und der verbitterte Dr. Agropulus (Calotta Metzig), dessen Heimat unter dem Vater von Kay gelitten hatte.

Die achte Klasse der Waldorfschule spielte den Krimiklassiker in bezaubernder Kulisse (Stephanie Sell, Carina Rosa) und Kostümen (Petra Wittmann) der 1930er-Jahre. Die jungen Schauspieler waren mit viel Leidenschaft und sichtbarer Spielfreude dabei. In der Pause und im Anschluss an das Stück sammelte die Klasse Geld für die gemeinsame Klassenreise nach England. (AZ)

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