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Augsburg

14.06.2012

Regen vermiest „Grenzenlos“ die Bilanz

Sascha Rambacher, 33, lässt sich auch vom Regen nicht vom Grenzenlos-Festival vertreiben. Der Standbetreiber des „Giraffenbaums“ will nächstes Jahr wieder kommen.
Bild: Silvio Wyszengrad

Festival Der bisherige Verlauf bleibt hinter den Erwartungen zurück, dennoch sind die Macher positiv gestimmt: Das Konzept geht auf

Von Miriam Zissler und Ulrike Schuster

Mit Uwe Schalowskis Stimmung verhält es sich wie mit dem Wetter: Scheint die Sonne, dann strahlt der Grenzenlos-Veranstalter, regnet es, ziehen dunkle Wolken über sein Gesicht. „Es ist, wie es ist. Wir sind ein Open-Air-Festival. Die Besucherzahlen hängen eben stark vom Wetter ab“, sagt er. Die Abgeklärtheit trügt. Denn wenn sich das Wetter nicht wie angekündigt zum Ende der Woche deutlich bessert und so dem Festival am Oberhauser Gaskessel einen gewaltigen Besucherzustrom beschert, fällt die Bilanz womöglich ins Wasser.

Ein Ziel ist wegen mehrerer verregneter Tage schon in weite Ferne gerückt: Doppelt so viele Besucher wie im vergangenen Jahr wollten die Veranstalter, Uwe Schalowski und Jürgen Strehle, auf ihr Festival locken. 140000 müssten das sein – werden es aber vermutlich nicht mehr. „Wenn es am Wochenende gut läuft, könnten es insgesamt 120000 Besucher werden“, korrigiert Sprecher Jochen Mack das erhoffte Ergebnis.

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Wie lange können die Macher finanziell durchhalten?

Die Besucherzahl ist wichtig: Schließlich ist das Festival kostenlos, die Veranstalter finanzieren es über Sponsorengelder, Standmiete und Getränkeverkauf. Im vergangenen Jahr schrieben sie rote Zahlen. Dass sie einen langen Atem haben müssen, kalkulieren Schalowski und Strehle ein.

„So ein neues Format rechnet sich oft erst nach der dritten Veranstaltung, weil es einfach Zeit braucht, bis es sich in der Bevölkerung herumspricht“, so Schalowski. Wie lange der Atem der beiden Veranstalter, die das Festival aus eigener Tasche zahlen, tatsächlich reicht, steht aber in den Sternen.

Mack: „Dass das Konzept passt, können wir deutlich auf dem Festivalgelände beobachten. Wenn die Sonne scheint, strömen die Leute in Massen.“ Nach wie vor kommen die Besucher am liebsten mit dem Auto oder mit dem Fahrrad. „Der von uns eingerichtete Shuttle-Bus, der im Halbstundentakt vom Plärrer an den Gaskessel fällt, wird nicht so gut angenommen. Da dachten wir, dass wir überlaufen werden“, sagt Schalowski.

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