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Benefizaktion

17.05.2018

Sternstunden im Deffnerhaus

Bei der festlichen Eröffnung überreichte Armin Suckow (Mitte) vom Sternstunden-Projektmanagement die Plakette an EvKi-Gesamtleitung Sigrun Maxzin-Weigel und den Vorsitzenden der Trägerstiftung, Dr. Bernhard Sokol.
Bild: Annette Zoepf

500000 Euro für evangelisches Jugendhilfezentrum. Schöne Räume und ein Stück Geborgenheit

„Ja, jetzt ist alles neu gebaut – doch bezahlt nicht von alleine...“, tönte es aus dem Mund von Erzieher Harald Häusl und seinem Kinderchor zur Melodie des bekannten Liedes „Alles nur geklaut“ von der Pop-Gruppe „Die Prinzen“. Gefeiert wurde der Neubau der Heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) des Evangelischen Kinder- und Jugendhilfezentrums Augsburg (EvKi), wo Schulkindern mit Förderbedarf geholfen wird. Finanziell unterstützt hatten diesen die „Sternstunden“, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks. Die stolze Summe von 500000 Euro floss in das Projekt der Hochzoller Einrichtung.

„Wir sind dankbar für so viele Menschen, die uns ihre Spendengelder anvertrauen, und wir sind dankbar für Sie und Ihre Leistung in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen vor Ort“, betonte Armin Suckow vom Sternstunden-Projektmanagement bei der festlichen Eröffnung auf dem Gelände des Deffnerhauses vor einer Vielzahl an Gästen aus Politik, Schule und Stadt. Das pädagogische Konzept des EvKi hatte ihn und die weiteren Verantwortlichen von Sternstunden überzeugt, die hohe Fördersumme für Neubau und Innenausstattung der hellen und weitläufigen Häuser bereitzustellen.

Peter Bergmair lobte in seinem Grußwort für die Stadt Augsburg ebenfalls das Angebot des EvKi: „Dieser unglaubliche Erfolg in der Förderung zeugt von erstklassiger Arbeit. Heimat entsteht durch Häuser und sie entsteht durch die Erzieher und Betreuer.“ Die Rolle der Mitarbeiter unterstrich auch Johannes Hintersberger (MdL) und dankte „denjenigen, die jeden Tag die Arbeit hier erbringen, die bei allen schönen Räumlichkeiten den Kindern und Jugendlichen ein Stück Geborgenheit geben.“

Sowohl die jungen Bewohner als auch die EvKi-Mitarbeiter waren von Anfang an beteiligt am Bau-Projekt. „Es war ein gemeinsamer Prozess bei laufendem Betrieb“, erklärte EvKi-Gesamtleitung Sigrun Maxzin-Weigel und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: „Jeder Erzieher bei uns kann nun komplizierte Baupläne lesen, und auch die Kinder wissen, wie man ein Gelände anlegt und Räume gestaltet.“ „Die Kinder und Jugendlichen finden hier eine zweite Heimat auf Zeit“, so der Vorsitzende der Trägerstiftung Evangelisches Waisenhaus und Klauckehaus Augsburg, Pfarrer Bernhard Sokol, „wir glauben fest daran, dass die jungen Menschen hier eine sehr gute Chance haben, später ihren eigenständigen Platz in der Gesellschaft zu finden.“

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