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Sträflicher Leichtsinn kostet Zoo-Tiere das Leben

Sträflicher Leichtsinn kostet Zoo-Tiere das Leben
Kommentar Von Eva Maria Knab
02.01.2020

Warum Brände für viele Tiere besonders problematisch sind und Leichtsinn deshalb - wie in Krefeld - schlimme Folgen hat.

Das tödliche Tierdrama im Krefelder Zoo in der Silvesternacht hat niemand geahnt und gewollt – sicherlich auch nicht die mutmaßlichen Verursacherinnen. Trotzdem hatte der leichtfertige Umgang der Frauen mit den verbotenen Himmelslaternen verheerende Folgen, die nun nicht mehr zu ändern sind.

Etliche Menschenaffen kamen bei dem Großbrand jämmerlich in den Flammen um, darunter seltene Arten wie Orang-Utans oder Gorillas. Das ist wirklich schlimm, denn in ihrer ursprünglichen Heimat sind sie vom Aussterben bedroht. In Zoos versucht man die letzten ihrer Art zu hegen und zu erhalten.

Ein Verhalten, das in den sicheren Tod führt

Der Brand im Krefelder Affenhaus zeigt einmal mehr, welche schlimmen Folgen Feuerwerkskörper und Ähnliches haben können. Wer mit brandgefährlichen Dingen hantiert, steht in der Pflicht, die Sicherheit nicht zu vernachlässigen. Das ist das Mindeste. Besser wäre es, die Hände ganz von Böllern und Co. zu lassen. Sie sind nicht nur für Menschen gefährlich, sondern auch für Haustiere, Wildtiere und Zootiere. Besonders problematisch ist ein Brand auch deshalb, weil einige Tierarten in Panik fatal reagieren: Es kann passieren, dass betroffene Tiere in ihren brennenden Stall zurückrennen. Dann sind sie nicht mehr zu retten.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Brand in Krefeld weckt schlimme Erinnerungen

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