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Augsburg

01.02.2012

Wasserkraftwerk am Hochablass: Kritischer Blick

Der Augsburger Hochablass.

Die Bürgerinitiative nennt Forderungen für den Bau des Wasserkraftwerks am Lech.

Die Entscheidung des Augsburger Stadtrates, ein Wasserkraftwerk am Hochablass zu errichten, wird von der Bürgerinitiative „Rettet den Hochablass“ akzeptiert. Dies bekräftigten die Vorsitzenden Willi Reisser und Hans Koppold in einer Erklärung. Die Initiative werde jetzt das Projekt „kritisch begleiten und für eine bürger- und ökologiefreundliche Umsetzung sorgen“, heißt es weiter.

Aus Sicht der Initiative komme dem von ihr initiierten Runden Tisch eine zentrale Bedeutung zu. Am 15. Februar findet ein Treffen mit den Verantwortlichen des Wasserkraftwerks statt. Dazu sagen Reisser und Koppold: „Eine unserer Aufgaben wird es dabei sein, die erreichten vertraglichen Zusagen zu überwachen und für Bürgerbelange während der kommenden Bauphase einzutreten.“

Als Forderungen für die Zukunft wird von der Initiative unter anderem genannt, die Bürger bei der weiteren Planung zu beteiligen, wie die Außenanlagen wiederhergestellt und gestaltet werden. Zudem müssen die ausreichende Belüftung des Wassers und die intakte Ökologie unterhalb des Hochablasswehrs gesichert werden. Ein weiterer Punkt: Das noch vorhandene Ökosystem auf der einzig noch freien Rest-Fließstrecke des Lechs zwischen Staustufe 23 und Hochzoll bis zur Wertachmündung müsse im Rahmen eines „fachbehördlich abgestimmten Gesamtkonzepts verbessert und geschützt werden“. (möh)

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