„Infinity“ bedeutet Unendlichkeit. Irgendwie klingt es auch so, als die fünf loslegen. Geheimnisvoll, wie im Soundtrack eines Sci-Fi-Movies blubbert ein Keyboard, der Bass tickt wie eine Wanduhr, der Pianist stanzt synkopische Akkorde in die Klaviatur, der Posaunist grunzt durchs Horn wie ein australischer Wombat. Soll ja keiner glauben, die Namen in der Besetzungsliste stünden für ein beschauliches Mainstream-Konzert, bei dem einem bei einbrechender Dunkelheit langsam die Äuglein zufallen könnten. Deshalb steht „Very Slow Open“, der Auftakttitel aus der Feder von Boss Christian Stock, auch wie ein Pfeil, der die Richtung der folgenden 110 Minuten weist.
Konzert