Segeln

15.06.2019

Erneut ein Spitzenergebnis

Ein guter 6. Platz für Philipp Autenrieth (r.) und Simon Diesch.
Bild: Göbner

Autenrieth/Diesch beim World Cup auf Platz sechs

Auf Platz sechs ist der Augsburger Philipp Autenrieth (Bayerischer YC) mit seinem Steuermann Simon Diesch (Württembergischer Yacht-Club, Friedrichshafen) in der olympischen 470er-Jolle beim World Cup Finale in Marseille gesegelt. Das erneute Spitzenergebnis - nach Platz acht bei der Europameisterschaft vor einem Monat – hat zu einem Sprung in der am Donnerstag aktualisierten Weltrangliste nach oben geholfen. Dort liegen Diesch/Autenrieth jetzt als beste deutsche Mannschaft auf Platz 18.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Beim World-Cup-Finale war bei den 470er Herren die komplette Weltelite am Start. Bei überwiegend mittlerem bis starkem Wind waren Diesch/Autenrieth – einziges deutsches Team im Feld der 29 Mannschaften – sehr gut in Fahrt, erzielten da durchwegs einstellige Ergebnisse.

„Der viele Wind hat uns in die Karten gespielt“, so Philipp Autenrieth. Vor allem aber hatte das Team nicht aufgegeben, wenn es mal in einer schlechten Position war. Am vorletzten Tag gelang sogar bei recht leichtem Wind, sonst immer eine „Problemzone“ des Teams, ein dritter Platz. Dabei waren sie in dieser Wettfahrt an der ersten Wendemarke nur etwa an zwölfter Stelle. „Wir hatten einen guten Boots-Speed – sonst gelingt so eine Aufholjagd nicht“, so Autenrieth.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Nach zehn Wettfahrten in der Qualifikationsphase gingen Diesch/Autenrieth als Sechste ins „Medal Race“ der besten zehn Teams. Ein erster Anlauf musste wegen einschlafenden Windes abgebrochen werden, als die beiden Deutschen in Führung lagen. Bei der späteren Wiederholung der Wettfahrt kamen sie als Fünfte ins Ziel. Das änderte am Gesamtergebnis – Platz sechs für Diesch/Autenrieth – aber nichts mehr. Voriges Jahr segelten sie in dem World-Cup-Finale auf Rang 15, verbesserten sich also um neun Plätze.

„Wir sind superhappy mit dem sechsten Platz“, so Philipp Autenrieth. Zumal die Spitzenteams der Weltrangliste gezielt auf dieses World-Cup-Finale hingearbeitet hatten. „Jeder wollte seine Position deutlich machen“, so der Augsburger. Denn die nächste große internationale Regatta der 470er ist die Weltmeisterschaft Anfang August in Japan. Bei der Kieler Woche Ende Juni sind die 470er diesmal nicht vertreten. Nur die deutschen Kadersegler hatten auf Veranlassung des Verbands gemeldet, sodass diese Regatta für die 470er kürzlich abgesagt wurde. Den zweiten 470er hat das Teams schon vor dem World-Cup-Finale in einen Container gepackt und auf de Weg nach Japan geschickt. (VG)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren