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Neuvorstellung
14.09.2018

Mit Schwung auf die Zielgerade: der Opel Corsa GSi

Gelber Giftzwerg: Opel schärft nach und bringt den Corsa GSi mit 150 PS.
4 Bilder
Gelber Giftzwerg: Opel schärft nach und bringt den Corsa GSi mit 150 PS.
Foto: Opel

Ein knappes Jahr hat der aktuelle Opel Corsa nur noch vor sich. Zum Abschluss gibt es das Sport-Modell GSi. So fährt es sich.

Eine lange Laufzeit ist dem aktuellen Opel Corsa nicht gegönnt: Seit Ende 2014 läuft die aktuelle Generation erst vom Band, und nächstes Jahr soll schon wieder Schluss sein. Dann kommt der Nachfolger, der reichlich französische Gene in sich trägt und ein enger Verwandter des Konzern-Bruders Peugeot 208 wird.

Bevor mit dem Modellwechsel auch die Produktion vom thüringischen Eisenach ins spanische Saragossa wechselt, wollen die Rüsselsheimer aber noch mal kräftig auf den Putz hauen. Das Problem dabei: Das über 200 PS starke OPC-Modell ist bereits der jüngsten Verschärfung der Abgasnormen zum Opfer gefallen. Also legt Opel für mindestens 19.960 Euro ein neues Sport-Modell mit dem Traditions-Kürzel GSi am Heck auf.

Wie schon beim Anfang des Jahres eingeführten Insignia GSi, hat Opel sich auch beim Corsa intensiv um Fahrwerk, Lenkung und Optik gekümmert, den Motor aber unberührt gelassen. Heißt: Anders als bei den Kraftmeiern vom Schlag eines VW Polo GTI oder Fiesta ST schlummert im nur als Dreitürer erhältlichen Corsa GSi ein alter Bekannter: Der Vierzylinder-Turbobenziner mit 150 PS, der für gut 2000 Euro auch ohne GSi-Ausstattung erhältlich ist. Der schöpft aus seinen 1,4 Litern Hubraum maximal 220 Newtonmeter, dreht lustvoll bis auf über 6000 Touren hoch, zieht im mittleren Drehzahlbereich kräftig durch und hakt „Null auf hundert“ in unter neun Sekunden ab. Dass das zum Spaßhaben völlig ausreicht, steht außer Frage. Ein GSi-Plus von zehn, fünfzehn PS wäre zwar nett, dürfte sich aber eher im Verkaufsgespräch oder am Stammtisch positiv auswirken und nicht auf der Straße.

Deutlich mehr Querdynamik als in der Basis

Dass der GSi im Alltag dynamischer ist als die Normalo-Corsas, liegt am Unterbau: Hier darf der OPC zumindest in Teilen weiterleben, das straffere Fahrwerk und die direktere Lenkung stammen aus dem Sport-Modell und erlauben deutlich mehr Querdynamik als die Basis-Ausführung.

Mit reichlich Schwung lässt sich der vier Meter lange Kleinwagen in die Kurve werfen, ohne dass er sich dabei stark zur Seite neigt; kraftvolles Rausbeschleunigen quittiert er mit kernigem Gebrummel, nicht aber mit quietschenden Reifen oder einer ruckelnden Lenkung. Traktionsprobleme sind dem kleinen Frontkratzer genauso fremd wie lästiges Untersteuern, das ESP muss nur selten regulierend eingreifen.

Dass er bei all der Sportlichkeit auch noch guten Komfort bietet, liegt an den speziellen mechanischen Stoßdämpfern, die dank einer ausgefeilten Ventiltechnik je nach Belastung härter oder weicher werden – fast wie adaptive Systeme, nur ganz ohne Elektronik.

Damit er die Bodenhaftung nicht verliert, fährt der Corsa GSi mit Heckspoiler vor; der ist nötig um den Auftrieb zu minimieren. Dass er damit auch noch sportlich ausschaut, ist hier „nur“ Nebeneffekt. Die schwarze Querleiste auf der Motorhaube, das Wabenmuster im Kühlergrill, die wuchtigen Seitenschweller, die Außenspiegel in Karbon-Optik oder das Chrom-Endrohr gehen dagegen als Kriegsbemalung durch, passen aber gut zu dem kleinen Giftzwerg und sind weit davon entfernt, prollig zu wirken. Innen sorgen auf Wunsch Recaro-Sportsitze (circa 2000 Euro) für guten Seitenhalt und athletisches Flair; serienmäßig sind Alu-Pedale, ein Sportlenkrad und der lederbezogene Schaltknauf an Bord.

Letzterer könnte durchaus noch etwas besser in der Hand liegen, und obwohl Opel die Schaltwege des fluffigen Sechsgang-Handschalters schon verkürzt hat, könnte das Getriebe ruhig noch etwas knackiger sein.

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