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Test
25.06.2017

Alfa Romeo Giulia: Man(n) muss sie einfach gern haben

Die Alfa Romeo Giulia fährt sich wunderbar leicht und spritzig.
4 Bilder
Die Alfa Romeo Giulia fährt sich wunderbar leicht und spritzig.
Foto: Alfa Romeo

Die Alfa Romeo Giulia erzeugt ganz große Gefühle. Nur an einem Punkt könnte die Liebe zur hübschen wie kraftvollen Italienerin scheitern. Der Test-Bericht.

Romeo und Julia in einer Modellbezeichnung – mamma mia, was kann da anderes dabei herauskommen als eine Liebesgeschichte voller Drama und Hingabe? Doch prüfe, wer sich ewig bindet (diesmal Schiller, nicht Shakespeare), und so schadet es bestimmt nicht, selbst auf das leidenschaftlichste Auto mit ein wenig Rationalität zu blicken.

Also: Alfa Romeo Giulia, Limousine 4-türig, Zweiliter-Turbomotor mit glatten 200 PS, Achtgang-Automatik, Heckantrieb, in der Preisliste ab 38450 Euro. An sich kein besonders spektakuläres Paket, steckte die Dame nicht in diesem hinreißenden Blechkleid: Das hübsche Alfa-Gesicht mit dem typischen „Schnabel“, der aus dem Einheitsbrei der Premium-Frontdesigns wohltuend hervor sticht. Die elegante Seitenansicht, fließend wie eine Kugel Gelato alla Fragola in der Sonne. Schließlich das sinnliche Heck, dem man(n) auch abseits der Eisdiele gerne hinterher guckt.

Alfa Romeo Giulia bietet die ganz großen Gefühle

Und somit sind wir in der Disziplin, die dieses Auto beherrscht wie keine zweite Mittelklasse-Limousine: Emotion. Dass die Türen etwas blechern ins Schloss fallen – nessun problema, denn wer in der Gulia einmal Platz genommen hat, wird sofort vereinnahmt von einem Interieur-Gefühl, wie es selten geworden ist: Alles wirkt so schlank und luftig und dabei prickelnd wie ein Aperol Spritz. Lob gebührt der Giulia für den Startknopf mit dem coolsten Platz überhaupt: Er sitzt zwischen den Speichen des Lenkrads! Und auch mit dem Bedien- und Infotainmentsystem hat Alfa Romeo nichts falsch gemacht – scheint alles von BMW, sagen wir mal: inspiriert, aber die Bayern sehen sich ja als nördlichste Italiener.

Kann ein Alfa Romeo den tempoharten Bayern auch in der Fahrdynamik Paroli bieten? Auf den ersten Eindruck: ja. Obwohl 200 PS heute nominell nicht mehr viel sind, zeigt die Giulia, was sich aus dieser Leitungsklasse herauskitzeln lässt – wenn der Motor gut am Gas hängt, die Traktion passt, die Lenkung auf den Punkt arbeitet und das Getriebe schnell schaltet. Zu viel des Guten sind allein die riesigen Alu-Schaltpaddels hinter dem Lenkrad, die sich gelegentlich mit Blinker- und Scheibenwischerhebel in die Quere kommen. Trotzdem macht der manuelle Gangwechsel richtig Laune. Lediglich jenseits der 180 km/h ging der Giulia dann ein wenig die Puste aus. Aber so tritt man eine Lady ja auch nicht.

Alfa Romeo Giulia: Preis, Motor, Daten

Eine zweite Schwäche gönnte sie sich im Praxistest: einen wenig damenhaften Durst. 10,5 Liter Super schluckte der aufgeladene Vierzylinder im Schnitt. Die im Modellprogramm reichlich angebotenen Dieselmotoren brauchen bestimmt weniger Sprit, aber ob sie zu diesem knackigen, leichten Auto passen wie Romeo zu Julia, sei dahin gestellt. Zumal der Benziner exakt den kernig-trockenen Sound liefert, den man in einer so sportlichen Limousine erwartet.

Die Klangkulisse macht den guten Gesamteindruck rund. Ohne Frage ist es Alfa Romeo mit der Giulia gelungen, den Glanz der Marke zurück zu bringen. Die Qualitäts- und damit einhergehenden Imageprobleme vergangener Tage scheinen jedenfalls überwunden, zumal seit wenigen Monaten das erste SUV des Herstellers um Kunden wirbt: der Stelvio, der größere, nicht minder schöne Bruder der Giulia. Und eine nette kleine Schwester, die Giulietta, hat sie ja auch noch.

Mit wem also anbandeln? Das entscheidet wie im richtigen Leben nicht zuletzt der Preis. Eine perfekt ausgestattete Giulia schlägt mit rund 50000 Euro zu Buche. Va bene! Echte Italiener würden einer „Donna affascinante“, einer „entzückenden Frau“, ohne mit der Wimper zu zucken die letzte Lira opfern.

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