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Kriminalität
19.10.2023

Frau plante Anschlag und wollte Mitarbeiter töten

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Straßenrand.
Foto: Philipp von Ditfurth, dpa (Symbolbild)

In Baden-Württemberg wollte eine 25-Jährige wohl einen Anschlag auf ein Rathaus verüben. Beamte entdeckten verdächtige Unterlagen und Gegenstände. Die Frau kam in Untersuchungshaft.

Eine 25 Jahre alte Frau steht im Verdacht, in Fellbach bei Stuttgart einen Anschlag auf das Rathaus und die Tötung von Mitarbeitern geplant zu haben. Sie kam in Untersuchungshaft, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Beweismittel für die Anschuldigungen seien bei einer Wohnungsdurchsuchung bei der 25-Jährigen gefunden worden. Eine politische Motivation schließe man derzeit aus. Wahrscheinlicher sei, dass die Frau unzufrieden mit Sozialleistungen war.

Oberbürgermeisterin Gabriele Zull (parteilos) sagte, in der Vergangenheit sei die Person vielfach auffällig gewesen. In enger Abstimmung mit dem zuständigen Fachamt, den dort betreuenden Kollegen und Kolleginnen und der Polizei habe man zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um zu unterstützen. "Leider waren unsere gemeinsamen Bemühungen, die Bürgerin in Obhut zu nehmen oder in eine geschlossene Einrichtung einweisen zu lassen, vergeblich."

Der mutmaßliche Anschlagsplan wurde bei einer Wohnungsdurchsuchung aufgedeckt. Deren Auslöser waren Streitigkeiten der Frau mit der Nachbarschaft. Deshalb sollte die Frau von ihrer Sozialunterkunft in eine andere Unterkunft in Fellbach verlegt werden. Beim Umzug durch ein Dienstleistungsunternehmen am Dienstag seien verdächtige Unterlagen und Gegenstände gefunden worden. Die Polizei wurde verständigt. Um welche Unterlagen und Gegenstände es sich handelte, wollte der Polizeisprecher vorerst nicht sagen.

Die 25-jährige deutsche Staatsangehörige wurde am Dienstag festgenommen. Sie sitzt nun in Untersuchungshaft.

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