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Fürth

07.12.2018

18-Jähriger gesteht Brandstiftung in Fürther Schule

In der Außenstelle der Fürther Ludwig-Erhard-Schule ist vor rund zwei Wochen ein Feuer ausgebrochen. Zahlreiche Schüler mussten wegen Rauchvergiftungen ins Krankenhaus.
Bild: Daniel Karmann, dpa (Symbolbild)

Nach dem Brand an einer Fürther Schule vor rund zwei Wochen hat nun ein 18-Jähriger laut Polizei die Brandstiftung gestanden.

Ein 18 Jahre alter Schüler hat den Brand mit zahlreichen Verletzten in einer Schule in Fürth gelegt. Der junge Mann habe ein umfangreiches Geständnis abgelegt, teilte die Polizei am Freitag mit. Zum Motiv wollte sich ein Sprecher nicht äußern. Gegen den 18-Jährigen werde nun wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Nach dem Feuer vor rund zwei Wochen mussten 23 Menschen wegen Rauchvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden. Etwa 120 Grund- und Berufsschüler sowie Lehrer hielten sich in dem Containergebäude auf. Es entstand ein Schaden von etwa 100.000 Euro.

Das Feuer war in einer Toilette im ersten Stockwerk des dreistöckigen Gebäudes ausgebrochen. Den Ermittlern war schnell klar, dass Brandstiftung dahinter steckte. Die Flammen verursachten starken Rauch. Die meisten Schüler und Lehrer konnten sich schnell selbst in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr half etwa 20 Menschen, aus dem Gebäude zu kommen. In dem Ausweichquartier wurden acht Berufsschulklassen und zwei Grundschulklassen unterrichtet. (dpa/lby)

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