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Fall Haderthauer
25.06.2014

Straubinger Häftlinge bauen keine Modellautos mehr

Wegen des Vertriebs der Modellautos war auch CSU-Politikerin Christine Haderthauer (hier mit Ehemann Hubert) in die Kritik geraten. Archivbild
Foto: Marc Müller

Die Gefangenen in Straubing bauen künftig keine Modellautos mehr. Das liegt an einem dreifachen Mörder. Wegen des Vertriebs stand CSU-Politikerin Haderthauer einst in der Kritik.

Hochwertige Modellautos werden künftig bald nicht mehr im Straubinger Bezirkskrankenhaus angefertigt. Die Produktion werde im Laufe des Jahres eingestellt, sagte eine Sprecherin der Justizvollzugsanstalt am Mittwoch. Sie bestätigte einen Bericht des Bayerischen Rundfunks.

Dreifacher Mörder hatte Hauptarbeit bei Modellautos übernommen

Bislang hatten im Krankenhaus Gefangene in einer Therapiegruppe die exklusiven Modelle hergestellt. Nun aber wird der entscheidende Mitarbeiter - ein dreifacher Mörder, der die Hauptarbeit der Gruppe bisher übernommen hatte - verlegt.

Haderthauer in der Kritik

Wegen des Vertriebs war auch Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU) in die Kritik geraten. Ihr Ehemann war bis zum Amtsantritt der Ministerin 2008 Miteigentümer der Firma gewesen, die die Modellautos von den Häftlingen verkauft hatte. Nach BR-Angaben hatte das Unternehmen die Modelle zu einem mittleren fünfstelligen Betrag angekauft. Einige erzielte auf Auktionen bis zu 30 000 Euro. dpa/AZ

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