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Kommunen

21.10.2019

Fördergelder für Schwimmbad-Sanierungen fast aufgebraucht

Das Gögginger Hallenbad ist sanierungsbedürftig - genau wie viele andere kommunale Bäder im Freistaat. Die SPD kritisiert, dass die Fördermittel für Sanierungen knapp werden.
Bild: Alexander Kaya (Archiv)

Viele bayerische Schwimmbäder sind sanierungsbedürftig - doch die Fördergelder bis Ende 2020 sind fast weg. Die SPD fordert deshalb eine Erhöhung der Mittel.

Jedes zweite Schwimmbad in Bayern ist sanierungsbedürftig, aber die Fördergelder des Freistaats bis Ende 2020 sind schon fast aufgebraucht. Zwei Monate nach Bekanntgabe des "Sonderprogramms Schwimmbadförderung" wurden bereits 40,74 Millionen Euro beantragt, wie aus einer Antwort des Bauministeriums auf eine Anfrage der Landtags-SPD hervorgeht. Bis Ende 2020 sieht das Programm aber nur 40,25 Millionen Euro vor.

SPD will Fördermittel für Schwimmbäder erhöhen

"Der Fördertopf reicht also hinten und vorne nicht", sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt. Er will deshalb die Fördermittel erhöhen. Schon vor der Verabschiedung des Haushalts forderte die SPD-Fraktion eine Aufstockung auf 60 Millionen Euro. 

Das Sonderprogramm Schwimmbadförderung unterstützt Kommunen bei der Sanierung von Schwimmbecken, Umkleiden und Technik. Ziel ist der Erhalt der Bäder, damit Kinder dort schwimmen lernen können. Für die Jahre 2019 und 2020 sind jeweils 20 Millionen Euro im Haushalt eingeplant. Das Programm soll zunächst sechs Jahre laufen.

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Kommunen tragen Löwenanteil der Sanierungskosten

Wie aus der Anfrage hervorgeht, stellten bis Anfang September 40 Städte und Gemeinden einen Förderantrag. Den Großteil der Kosten wollen die Kommunen demnach selbst übernehmen. (dpa/lby)

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