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Neustadt bei Coburg

08.11.2019

Jugendliche retten 50-Jährigen vor dem Ertrinken

Die Schüler stoppten eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Zwei 14 und 15 Jahre alte Schüler haben einen gehbehinderten 50-Jährigen das Leben gerettet. Der Bewohner eines Pflegeheimes war vermisst worden - sie fanden ihn in einem Bach.

Zwei tatkräftigen Schülern verdankt ein gehbehinderter 50-Jähriger seine Rettung aus einem Fluss im oberfränkischen Neustadt bei Coburg. Der Mann aus einem Pflegeheim war als vermisst gemeldet worden. Die Polizei startete eine Suchaktion, wie sie am Freitag mitteilte.

In tiefer Dunkelheit hörten die 14 und 15 Jahre alten Buben am späten Donnerstagabend nahe einem Spielplatz merkwürdige Geräusche. Sie entdeckten den Vermissten auf dem Rücken liegend im Flüsschen Röden. Einer der Jugendlichen stoppte eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife. Gemeinsam zogen sie den Mann aus dem Wasser, wie die Beamten weiter mitteilten.

Die Situation sei lebensgefährlich gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann sei von einem Notarzt erstversorgt worden und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gekommen. Inzwischen sei er in stabilem Zustand. Man gehe davon aus, dass 50-Jährige aus Unachtsamkeit die Böschung zum Fluss hinuntergestürzt war. (dpa)

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