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München
05.07.2020

Elf Schlauchboote gekentert: München verbietet Bootfahren auf südlicher Isar

Nicht immer fließt die Isar so friedlich dahin. Derzeit hat der Fluss viel Hochwasser. Bootfahren ist daher südlich des Flaucher verboten.
Foto: Veronika Lintner (Archiv)

Auf der Isar in München sind am Samstag in kürzester Zeit gleich elf Schlauchboote gekentert. Nun verbietet München das Bootfahren südlich des Flaucher.

Nachdem mehrere Menschen mit Schlauchbooten in der Isar gekentert sind, hat die Stadt München das Befahren des Flusses zwischen dem Großhesseloherwehr und Flaucher bis auf Weiteres verboten. "Es besteht eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben, wenn Personen die Isar mit Booten und sonstigen Schwimmkörpern jeglicher Art befahren", teilte das Referat für Gesundheit und Umwelt am Sonntag mit. 

Hochwasser auf Isar in München: Starke Strömung und Treibholz

Der Wasserstand sei seit Tagen erhöht, und auch unterhalb der Hochwasser-Meldestufe 1 führe die Isar derzeit viel Treibholz mit. Der Fluss weise außerdem eine starke Trübung und Strömung auf.

 

Am Samstag waren binnen weniger Stunden elf Schlauchboote in der Isar gekentert. Insgesamt gerieten dadurch 32 Bootsinsassen in Gefahr, nur die wenigsten von ihnen konnten sich aus eigener Kraft ans sichere Ufer retten.  (dpa/lby)

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