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Prozess in München
22.11.2016

Im Haus riecht es nach Katzenurin: Käufer fühlen sich betrogen

Im ganzen Haus soll es nach Katzenurin stinken.
Foto: Ulrich Wagner (Symbolbild)

Das Oberlandesgericht München verhandelt am Mittwoch einen Rechtsstreit um ein mit Katzenurin verseuchtes Haus. Die Käufer wollen Schadenersatz, die Ex-Bewohner nicht zahlen.

Diese Geschichte stinkt zum Himmel - und beschäftigt nun sogar das Oberlandesgericht München. Nachdem die Käufer eines Hauses im oberbayerischen Zangberg (Landkreis Mühldorf am Inn) in ihr neues Heim eingezogen waren, stieg ihnen ein strenger Geruch in die Nase: Katzenurin. Ein Sachverständiger bestätigte, dass das ganze Haus "massiv" mit Katzenurin verseucht sei. 

Deshalb wollen die Käufer von den Verkäufern Schadenersatz in Höhe von mindestens 45.000 Euro, um die Schäden beseitigen zu können. Der Mangel sei ihnen arglistig verschwiegen worden. Die früheren Bewohner allerdings wollen nicht zahlen. Sie argumentieren, die Erwerber hätten das Haus gekauft wie gesehen. 

In erster Instanz war die Klage abgewiesen worden. Am Mittwoch (9.30 Uhr) verhandelt nun das Oberlandesgericht München den Fall. dpa

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