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Regensburg

15.02.2015

Vergiftungserscheinungen: Auch JVA-Häftlinge haben die Kräuter geraucht

In Regensburg ist eine giftige "Kräutermischung" im Umlauf. Mehrere Menschen mussten mit Vergiftungserscheinungen behandelt werden, darunter Häftlinge aus der JVA Regensburg.
Bild: Oliver Berg (dpa Symbolbild)

Nach mehreren Menschen im Stadtgebiet mussten auch JVA-Häftlinge in Regensburg wegen Vergiftungserscheinungen behandelt werden. Doch wie kamen sie an die Ersatzdrogen?

Immer öfter müssen die Krankenhäuser in Regensburg in letzter Zeit Menschen mit Vergiftungserscheinungen behandeln, teilt die Polizei mit. Alle hatten offenbar gepanschte "Kräutermischungen" geraucht.

Regensburg: Wie kamen JVA-Häftlinge an Kräutermischung?

Noch ist völlig unklar, welche giftigen Substanzen in der Mischung stecken und wer diese verkauft, sagt ein Sprecher der Polizei Regensburg. Ein besonders brisanter Fall hat sich am Freitagabend in der JVA Regensburg ereignet, auch hier sind die Vergiftungserscheinungen bei mehreren Häftlingen aufgetreten, sie wurden ohnmächtig. Zum Gesundheitszustand der Männer kann die Polizei im Moment keine Angaben machen.

"Legal-High"-Produkte gefährlich für die Gesundheit

Bei der Mischung handelt es sich laut Polizei womöglich um ein sogenanntes "Legal High"-Produkt. Das sind Stoffe, die als Kräutermischung, Badesalz oder Lufterfrischer deklariert werden. Sie stellten eine vermeintlich legale Alternative zu illegalen Drogen dar, teilte die Polizei mit. Viele Hersteller hätten sich darauf spezialisiert, die in den Produkten enthaltenen Substanzen chemisch leicht zu verändern. Dadurch fielen sie nicht mehr unter das strenge Betäubungsmittelgesetz. Die Wirkung sei aber oft die gleiche.

Die Polizei warnt vor dem Kauf und dem Konsum solcher Mischungen. Niemand könne feststellen, welche Zutaten die Mischung enthalte. Die Folgen beim Gebrauch seien nicht absehbar. ida mit dpa/lby

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