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Zuchtvieh

22.02.2018

3600 Euro für „Watzmann“-Tochter

Die genotypisierte Spitzenjungkuh dieses Marktes war eine Watzmann-Tochter, ebenfalls vom Betrieb Schürer-Hammon GbR aus Lehmingen. Mit dem Gesamtzuchtwert 126 und dem Milchwert 124 war sie ihrem Käufer 3600 Euro wert.
Bild: Verband

In Wertingen erzielt eine Jungkuh einen hohen Preis. Am Samstag gibt’s eine große Show

Zum jüngsten Zuchtviehmarkt kam auch eine Besuchergruppe einer Zuchtgenossenschaft aus Baden Württemberg, Kreis Rems-Murr. Sie war am Marktablauf mit frei getriebenen Jungkühen sehr interessiert. Eine züchterisch interessante Jungkuh konnte abermals einen sehr hohen Preis erzielen.

Von den angebotenen Bullen war an diesem Markt kein Kandidat für eine Besamungsstation dabei. Die in Wertklasse I gekörten Bullen konnten dennoch sehr gut verkauft werden. Ein formschöner, gut entwickelter „Mint“-Sohn aus einer sehr leistungsbereiten Kuh tritt für das Spitzengebot von 2700 Euro die weiteste Reise an. Er geht zum Deckeinsatz an einen Milchviehbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern. Die sieben verkauften Deckbullen erlösten im Schnitt 2086 Euro.

Die angebotenen Jungkühe entstammten erstmals allesamt Herkunftsbetrieben mit gentechnisch nicht veränderten Futtermitteln. Auch vom äußeren Erscheinungsbild konnte der größte Teil des Angebotes überzeugen. Eine genotypisierte „Watzmann“-Tochter (34 Kilogramm Milch) aus züchterisch intensiv genutzter Kuhfamilie mit einem Vollbruder an Besamungsstation erlöste mit 3600 Euro den Spitzenpreis bei den Jungkühen. Ihr genomischer Gesamtzuchtwert mit 126 und Milchwert mit 124 sorgte schon vorab für zahlreiche Nachfragen. Die Wertklasse I Jungkuh geht in einen Braunvieh-Betrieb nach Baden Württemberg. Weitere vier Jungkühe wurden in die Wertklasse IIa vorgezogen. Die durchschnittliche Milchmenge an diesem Markt lag bei 29,8 Kilogramm bei guter Melkbarkeit. Im Schnitt erlösten die Jungkühe über alle Wertklassen hinweg 1678 Euro.

Die weiblichen Zuchtkälber konnten mit 44 aufgetriebenen Tieren den Bedarf nicht decken. Im Schnitt wogen die Kuhkälber 92 Kilogramm und erlösten einen Nettopreis von 3,61 Euro pro Kilogramm.

Männliche Nutzkälber wurden bereits einen Tag vorher verkauft. Bei guter Nachfrage konnte der Bedarf nicht gedeckt werden, was sich am wieder verbesserten Kilopreis bemerkbar machte. Die Fleckvieh-Kälber im sehr gesuchten Gewichtsbereich von 80 bis 100 Kilogramm erlösten im Durchschnitt 5,35 Euro netto pro Kilo.

Die nächsten Nutzkälbermärkte finden am Dienstag, 27. Februar und 13. März statt. Der nächste Zuchtvieh-und Zuchtkälbermarkt ist am Mittwoch, 14. März. Marktanmeldungen oder Kaufaufträge beim Zuchtverband Wertingen unter Telefon 08272/8006-180. (pm)

Der Landesverband Bayerischer Jungzüchter veranstaltet am Samstag, 24. Februar, die 6. Bayerische Jungzüchter-Night-Show in der Wertinger Schwabenhalle. Zum Auftrieb kommen ca 120 Spitzentiere aus ganz Bayern. Die Schau ist rasseübergreifend, es werden die drei in Bayern bedeutenden Rassen Fleckvieh, Braunvieh und Holsteins ausgestellt. Neben der Tierqualität wird auch die beste Vorführleistung prämiert. Auch heuer wird die Schau ergänzt durch einen Bambini-Kälbervorführwettbewerb mit etwa 40 Teilnehmern, bei dem sich die Jüngsten im Wettstreit messen können. Dieser findet am Nachmittag statt. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr, ab 22 Uhr ist die Siegerehrung. Danach beginnt die große After-Show-Party direkt im Ring.

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