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Projekt

23.03.2015

Aislingen will überall schnelles Internet

Wirtschaftsreferent Manuel Schuster (links) und Breitbandpate Günter Lauter mit einem Muster eines Glasfaser-Kabelstrangs.
Bild: Gemeinde Aislingen

Ziel ist die flächendeckende Breitband-Versorgung

Mit einem Finanzvolumen von 1,5 Milliarden Euro startete im Jahr 2014 eines der größten bayerischen Förderprogramme. Es soll den Ausbau für das „schnelle Internet“ gerade dort fördern, wo im ersten Programm noch nicht die gewünschten Erfolge erzielt werden konnten. Aislingen möchte die Gelegenheit ergreifen und den gemeindeeigenen Breitbandausbau dadurch mit einem staatlichen Zuschuss von rund 80 Prozent fördern lassen. Das teilte die Gemeinde nun mit.

„Unsere Marktgemeinde hat bereits das 1. Förderprogramm genutzt, jedoch konnten darin leider noch nicht alle Gebiete mit entsprechendem Breitband versorgt werden“, sagt Breitbandpate Günter Lauter. Damit deutet er auf die bisher noch schlechte Versorgung in den Ortsteilen Rieder und Windhausen sowie im Gewerbegebiet Aislingen hin.

Eine hochleistungsfähige Breitbandversorgung spiele nicht nur in Ballungszentren und Städten eine zentrale Rolle, sondern ist insbesondere im ländlichen Raum eines der großen Zukunftsthemen. Aislingen will modernes Breitband für Bürger sowie für Firmen und Unternehmer zum Standard machen. Die Breitbandversorgung wird als wertvolles Puzzlestück betrachtet, das Aislingen als Wohn- und Gewerbestandort noch besser positioniert.

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„Die Zielsetzung der Gemeinde ist es, alle Bürger entsprechend mit Breitband zu versorgen. Dies ist noch nicht der Fall, daher ist ein weiterer Breitbandausbau unbedingt erforderlich. Bei einem Zuschuss von rund 80 Prozent sollten wir unbedingt die Gelegenheit beim Schopfe packen und möglichst zeitnah in das Förderprogramm einsteigen“, erklärt Wirtschaftsreferent Manuel Schuster.

Zunächst wird die Marktgemeinde Aislingen gemeinsam mit der Breitbandberatung Bayern GmbH eine Karte der „Ist-Versorgung“ erstellen und in die Markterkundung eintreten. Mit dem Ergebnis der Markterkundung geht die Kommune ins Auswahlverfahren, um dann im weiteren Verfahren einen Förderantrag zu stellen. Am Ende des Förderverfahrens steht dann eine konkrete Projektbeschreibung mit dem Beginn der Baumaßnahmen. (pm)

Bei Fragen zu diesem Projekt stehen der Breitbandpate Günter Lauter (Telefon 09075/9 10 26, ab 16 Uhr) sowie Gemeinderat und Wirtschaftsreferent Manuel Schuster (Telefon 09075/70 20 124) zur Verfügung.

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