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Gemeinderat

20.06.2018

Bauhof, Zehentstadel und Kinderkrippe

Eine Sanierung des Zehentstadels würde teuer werden.
Bild: Archivfoto: Salvamoser

In Wittislingen wurde lebhaft über die künftige Gestaltung der Ortsmitte diskutiert

Der angedachte, mögliche Verkauf des alten Bauhofs der Gemeinde führte bei der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats in Wittislingen zu angeregter, bisweilen lebhafter Diskussion. Zur Einführung in die Erörterung des Tagesordnungspunktes hatte Bürgermeister Ulrich Müller angeführt, dass ein Erhalt des seit Jahren leer stehenden Gebäudes erhebliche Kosten mit sich bringe. Im Übrigen werde noch kein Beschluss darüber gefasst, sondern das Ratsgremium sollten ohne großen Druck in die Diskussion eintreten.

Ratsmitglied Walter Pfeiffer lehnte den Verkauf dieses Filetgrundstücks in der Ortsmitte von Wittislingen vehement ab. Denn damit werde auch die zukünftige bauliche Entwicklung des Zehentstadels eingeschränkt, wobei es endlich an der Zeit sei, über die zukünftige Nutzung und Gestaltung des Zehentstadels im Ratsgremium zu diskutieren. Ratskollege Jürgen Menzel merkte dazu an, dass im Rahmen der Dorferneuerung bereits Planungen für die Nutzung von Zehentstadel und alten Bauhof vorliegen. Diese Option sollte sich die Gemeinde mit dem Verkauf des rund 1000 Quadratmeter großen Grundstücks und dem alten Gebäude nicht verbauen. Werner Wenger plädierte ebenfalls gegen einen Verkauf von Grund und Boden ohne Not an dieser für die Gemeinde wichtigen strategischen Stelle. Das Geld für die Sanierung des Zehenstadels fehle nun schon seit 20 Jahren und werde auch noch in den nächsten 20 Jahren fehlen sagte Monika Weber, obwohl auch sie eigentlich gegen ein Verkauf des alten Bauhofs plädiere.

Bürgermeister Müller sagte, dass es bereits Planungen für die Sanierung des Zehenstadels mit dem Grundstück des alten Bauhofs zur Parkplatznutzung vorhanden seien. Die Kosten dafür würden jedoch weit über eine million Euro betragen. Es fehle einfach an konkreten Nutzungsvorschlägen, um sich auf irgendwelche Träumereien einzulassen, weshalb er vorschlage, dass Ratskollege Pfeiffer Nutzungsvorschläge ausarbeite.

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Begonnen hatte die Sitzung mit der Bedarfsplanung der Kita Rappelkiste, im Besonderen der Kinderkrippe. Elke Bayer, Leiterin der Einrichtung informierte das Ratsgremium darüber, dass die Krippe über eine Kapazität von 15 Plätzen verfüge, jedoch bereits mit einer Ausnahmegenehmigung ab September 17 Kinder betreut werden. Für die Zukunft müssten bei dem momentanen Gebrutenzuwachs Überlegungen angestellt werden, das demnächst noch mehr Kinder die Einrichtung besuchen wollen. Die Mitglieder beschlossen, den Bauausschuss damit zu beauftragen, Vorschläge für die Raumgestaltung auszuarbeiten.

Im weiteren Sitzungsverlauf fasste das Ratsgremium den Beschluss, dem Feuerwehrbedarf der Wehren in Wittislingen und Schabringen zuzustimmen.

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