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02.07.2010

Betreiber hoffen auf viele weitere sonnige Tage

Die Ehrengäste bei der Inbetriebnahme des Solarparks Glött-Heudorf (von links): Ronny Zschau, Christoph Frank, Johann Sailer, Albert Kaiser, Elke Riesenegger, Friedrich Käßmeyer, Thomas Riesenegger, Oleg Drewitz, Florian Strehle, Ruth Strehle, Werner Wahl und Alexander Maier. Foto: Packheiser
Bild: Packheiser

Heudorf Der Solarpark Glött-Heudorf ist jetzt am Netz. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Temperaturen fanden sich am vergangenen Mittwochnachmittag Vertreter der Gemeinde, der Sponsoren und der beteiligten Firmen sowie Architekten und Bauherren ein, um die Fotovoltaikanlage in Betrieb zu nehmen und das Ereignis würdig zu feiern.

Mit großer Spannung verfolgte der Projektleiter und Architekt Thomas Riesenegger, wie die Anlage hochgefahren wurde. Zunächst war nur das Brummen des Trafos zu vernehmen. Dann brachte ein monotones Summen die Erlösung, welches lautstark davon zeugte, dass die Mittelspannungsanlage im Wechselrichtergebäude mit Strom versorgt wird: "Ich habe mich noch nie so sehr über einen Tinnitus gefreut", scherzte Riesenegger.

"Der Platz ist von der Sonnenlage perfekt geeignet und erzielt so einen optimalen Nutzungsgrad", sagte Glötts Bürgermeister Friedrich Käßmeyer: "Die Gemeinde kann zufrieden sein und wird sehr gut mit dieser Anlage leben." Dabei sei es nicht immer einfach gewesen, alle Auflagen zur Realisierung dieses Projekts zu erfüllen und Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Im September 2009 wurde der örtliche Architekt Josef Schuster mit der Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung eines Bebauungsplans beauftragt. Auch musste auf den Naturschutz Rücksicht genommen werden, da sich das Gelände im Bereich des Naturparks "Augsburg Westliche Wälder" befindet. Käßmeyer wünschte den Betreibern Erfolg und weiterhin solch intensiven Sonnenschein wie am Tag der Inbetriebnahme.

Bauherr Florian Strehle von der Glött Solar GmbH dankte allen beteiligten Firmen sowie den Sponsoren für ihre finanzielle Unterstützung. Nach ersten Gesprächen mit Dr. Johannes Strasser, Vorsitzender der Gehrlicher Solar AG, habe der Solarpark erstaunlich rasche Fortschritte gemacht. Besonders die ortsansässige Familie Wagner sei zu erwähnen, da sie sich sehr verständnisvoll gezeigt habe: Zur Realisierung des Vorhabens war ein Grundstückstausch notwendig. Auch die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat verdiente nach Ansicht Strehles "sehr großes Lob". Dieser habe das Projekt von Anfang an nach besten Kräften unterstützt.

Riesenegger betonte die enormen Anstrengungen, welche die Mitarbeiter der Baufirma vor Ort in Kauf genommen hätten. Bei schlechtem Wetter und "Dauerregen" seien sie oft im sprichwörtlichen "Schlamm gesteckt" und hätten dennoch eine Punktlandung mit dem Fertigstellungstermin zustande gebracht.

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