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Konzert

09.11.2018

Böhmische Blasmusik im Kesseltal

Ehrungen bei den Kesseltalern (von links): Paul Scherer, Simone Prügel, Franz Bahmann (40 Jahre), Martin Schröppel (20 Jahre), Hermann Ferner (30 Jahre), Erika Scherer.
Bild: Anton Mayer

Franz Bahmann ist seit 40 Jahren Dirigent der Musikanten

Einen Blasmusikabend der Extraklasse präsentierten die Kesseltaler Musikanten und die Flotten Härtsfelder beim diesjährigen „Feuerwerk der Blasmusik“ in der herbstlich geschmückten Gemeindehalle in Amerdingen. Nach festlichen Fanfarenklängen und der Begrüßung durch Kesseltaler-Vorstand Franz Bahmann übernahm Moderator Thomas Deuter das Mikrofon und leitete gleich weiter zu den Flotten Härtsfeldern aus Ebnat.

Unter ihrem musikalischen Leiter Michael Eggstein zeigten sie gleich, warum sie zu den besten Blasorchestern der Region gehören: stramm intonierte Marschmusik (Montana-Marsch), butterweiche Bläsersätze in den böhmischen Polkas („Ein junger Egerländer“) wurden perfekt ergänzt durch schönen, sauber abgestimmten Gesang (Sabine Pompe und Robert Minder).

Zum 20-jährigen Jubiläum der Flotten Härtsfelder überreichten die Kesseltaler ein Geschenk an den Dirigenten Michael Eggstein. Die hinterlassenen Fußstapfen waren für die darauffolgenden Darbietungen der gastgebenden Kesseltaler Musikanten groß, aber wahrlich nicht zu groß: Schwungvoll und mit spürbar großer Spielfreude erinnerten sie an ihren alten Freund Graf Stauffenberg („Graf-Stauffenberg-Marsch“) und zauberten herrlich weiche Polkaklänge in die Halle („Ein Seitensprung“ ). Erika Scherer und Reiner Gast sangen sich mit zwei sehr gefühlvoll vorgetragenen Gesangstiteln mühelos in die Herzen der Konzertbesucher.

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Zwei langjährig aktive Musiker konnten mit einer Urkunde und einem Präsent geehrt werden: Flügelhornist Hermann Ferner wurde für 30 Jahre und Martin Schröppel (Tenorhorn) für 20 Jahre aktives Musizieren bei den Kesseltaler Musikanten Dank und Anerkennung zuteil. Ein sehr seltenes Jubiläum konnte Dirigent Franz Bahmann feiern: Seit 40 Jahren steht er als musikalischer Leiter „seinen“ Kesseltaler Musikanten vor und wurde ebenfalls mit einem Geschenk und einer Urkunde ausgezeichnet. Zum Dank und als Wertschätzung für die langjährige Mitarbeit überreichte er seinen Musikerinnen und Musikern jeweils eine Rose.

Nach dem extra zu diesem Anlass von Franz Bahmann komponierten und sehr schwungvoll und leidenschaftlich vorgetragenen Konzertmarsch „Daheim im Kesseltal“ ging es im zweiten Teil des Konzertabends so weiter, wie der erste geendet hatte: Böhmische Blasmusik vom Feinsten („Goldene Musik“, Flotte Härtsfelder) und unvergessliche Mosch-Klänge („Kinder von der Eger“, Kesseltaler) sorgten für Begeisterung bei den Blasmusikfans, die schon Stammgäste beim „Feuerwerk der Blasmusik“ sind. Mit zwei Zugaben beider Blasorchester ging ein wunderbarer Blasmusikabend zu Ende. (pm)

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