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Landwirtschaft

18.05.2018

Deutz-Fahr-Zentrum sucht weitere Mitarbeiter

Lauingens Bürgermeister Wolfgang Schenk (rechts) mit Edwin Würstle, Geschäftsführer von Gruma und des DFZ, bei seinem Besuch.
Bild: Stadt Lauingen

Lauingens Bürgermeister sieht sich zur Erntezeit bei den Spezialisten um.

Die Erntezeit dauert von Mai bis Oktober, für das Deutz-Fahr-Zentrum (DFZ) in Lauingen bedeutet das: Hochsaison. In dieser Zeit steht der Landmaschinenhändler von morgens bis abends für die Landwirte bereit, zum Service gehört auch ein Notdienst bis 22 Uhr. Lauingens Bürgermeister Wolfgang Schenk hat sich persönlich ein Bild von den Abläufen in einem der modernsten Landmaschinenbetriebe Süddeutschlands gemacht.

Vergangenen September eröffnete das 8000 Quadratmeter große Deutz-Fahr-Zentrum in der Riedhauser Straße im Nordwesten von Lauingen. Mit einem „Tag der offenen Tür“ und mit mehr als 10000 Besuchern wurde damals die Zwei-Millionen-Euro-Investition groß gefeiert. „Eine unserer erfolgreichsten Eröffnungen“, sagt Edwin Würstle, Geschäftsführer der Gruma Nutzfahrzeuge GmbH – zu der Derchinger Unternehmensgruppe mit 800 Mitarbeitern und 20 Standorten gehört das DFZ als hundertprozentige Tochter. „Seit vergangenen Herbst sind unsere Auftragsbücher voll“, zeigt sich Würstle zufrieden mit der Entwicklung in der Donaustadt. Jetzt zur Erntezeit herrsche Hochbetrieb in der modernen Werkstatt mit neuesten Diagnosegeräten, Kran und Bremsenprüfstand. Alle Reparaturplätze sind belegt, Gespanne bis zu 18 Metern Länge fahren durch die riesigen Rolltore ein und aus. Nebenan im Hydraulikraum werden als spezielle Dienstleistung Hydraulikschläuche für alle Landmaschinen, für Lkw und für Busse angefertigt.

Gemeinsam mit DFZ-Mitarbeiter Wolfgang Olborth geht es für Schenk in das dreistöckige Ersatzteillager, 6500 Original-Ersatzteile für alle Landmaschinenfabrikate sind hier vorrätig. Repariert und verkauft werden Landmaschinen von 50 bis zu 300 PS, „das komplette Sortiment der Landtechnik, vom Mähdrescher über den Traktor sowie von der Bodenbearbeitungstechnik bis zur Holz-Trommelsäge“, berichtet Würstle. Im 250 Quadratmeter großen Schauraum gibt es Einblicke ins Sortiment. Drei Jahre dauerten die Planungen, gefolgt von einem Jahr Bauzeit. Der Gruma-Geschäftsführer lobt rückblickend die gute Zusammenarbeit mit der Stadt.

Heute ist Lauingen europaweit der einzige Landmaschinenstandort, wo Kunden den zertifizierten Händler direkt neben dem Hersteller finden. „Landwirte aus dem Umkreis von 30 Kilometern kommen zu uns“, sagt Würstle. Aktuell arbeiten 15 Mitarbeiter in der Werkstatt, im Lager und im Verkauf. Weil die Geschäfte so gut laufen, ist Würstle auf der Suche nach weiteren Landmaschinenmechanikern, im Herbst stehen zudem mehrere Ausbildungsplätze für Mechatroniker bereit. Bürgermeister Schenk freut sich über die neuen Arbeitsplätze: „Es ist gut, einen kompetenten Partner für die Landwirte in der Region gefunden zu haben. Als Landmaschinenstandort hat Lauingen eine lange Historie, die nun zusammen mit dem DFZ und Same Deutz-Fahr langfristig in die Zukunft geführt wird.“ (pm)

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