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Feuerwehren: So viel muss das Ehrenamt wert sein

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Kommentar Von Jakob Stadler
04.04.2018

Ohne ehrenamtliche Feuerwehren wären Kommunen aufgeschmissen. Feuerwehrleute sollten genug finanzielle Unterstützung erhalten. Das betrifft nicht nur Kommunen.

Die Freiwilligen Feuerwehren gehören so eng zu den Kommunen, dass zuweilen der Eindruck entsteht, ihre ehrenamtliche Arbeit sei eine Selbstverständlichkeit. Das ist sie nicht. Lob und Anerkennung sind genauso angebracht wie finanzielle Förderungen.

Jede Gemeinde und jede Stadt sollte sich vergegenwärtigen, wie wichtig die Arbeit ist, die diese Menschen umsonst für die Allgemeinheit leisten. Und darüber nachdenken, was es kosten würde, die Ehrenamtlichen durch bezahlte Feuerwehrleute zu ersetzen. Die Kommunen sind für den Brandschutz zuständig. Sie sollten die Wünsche ihrer Feuerwehrleute erfüllen, wenn es darum geht, zu einem Einsatz zu gelangen. Denn eines muss klar sein: Die Ehrenamtlichen dürfen nicht auf solchen Kosten sitzen bleiben.

Allerdings ist es viel verlangt, dass die Kommunen die steigenden Kosten alleine tragen. Schließlich ist die Feuerwehr kein Luxus, den sich eine Gemeinde leistet. Es handelt sich deshalb um ein Problem, dessen sich übergeordnete Behörden annehmen sollten. Es wäre angebracht, dass der Landkreis – oder auch der Freistaat – die Lkw-Führerscheine für ehrenamtliche Feuerwehrleute bezuschusst.

Dieser Kommentar bezieht sich auf den Artikel: Was, wenn es brennt, und keiner darf hinfahren?

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