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Theater

04.01.2019

Häufiger Szenenapplaus für ein überzeugendes Bühnenspektakel

Mit vereinten Kräften versuchen die Familien Hufnagel und Koch, ihre Tante Berta auf Vordermann zu bringen. Denn schließlich soll sie mittels einer Heiratsanzeige endlich unter die Haube gebracht werden.
Bild: Horst von Weitershausen

Laienensemble Fristingen sorgt für sehenswertes Wirtshaustheater

Mit der Komödie in drei Akten „Der ledige Bauplatz“ von Regina Rösch hat die Theatergruppe der Schützengesellschaft Fristingen erneut einen guten Riecher bei der Auswahl für die laufende Theatersaison bewiesen.

Denn wie gewohnt brachten die Fristinger Laiendarsteller mit der Öffnung des Vorhangs nicht nur ihre Freude am Theaterspielen überzeugend zur Geltung. Hier standen sich Spielwitz, Tempo und gut aufeinander abgestimmtes Laienspiel unter den Darstellern in nichts nach. Darüber hinaus hatte das Ensemble die Rollen sehr gut besetzt, sodass die einzelnen Bühnencharaktere überaus präsent und überzeugend die Verwicklungen und Verwechslungen des Bühneninhalts zum Besten gaben. Das Publikum im ausverkauften Schützenheim Fristingen hatte von der ersten Minute an seine volle Freude am Geschehen auf der Bühne und honorierte das Spiel der zehn Darsteller mit häufigem Szenenbeifall. Kurz zum Inhalt: Die Familien von Karl-Otto Hufnagel (Michael Ahle) mit Ehefrau Karola (Rita Ahle) und Hugo Koch (Helmut Link) mit seiner besseren Hälfte Mathilde (Corinna Ertl) haben ein großes Problem – ihre ledige „Tante Berta“ (Sonja Jung). Laut Testament ihres Vaters muss eine der beiden Schwestern Berta so lange bei sich im Haus behalten, bis diese einen Mann gefunden hat. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Berta liebt Bier, Schnaps und Zigarren mehr als Wasser, Seife oder gar Arbeit. Und Männer sind für Berta sowieso nur ein lästiges Übel.

Nach zähen und mit schlagkräftigen Argumenten geführten Verhandlungen, in die auch Sohn Kurt Hufnagel (Martin Gütinger) mit seiner Frau Irmi (Lisa-Marie Schweizer) eingeschaltet werden, fasst die Verwandtschaft schließlich den Entschluss, die Sache endgültig mit einer Heiratsanzeige zu regeln. Und da mit Berta nun wirklich kein Staat zu machen ist, gibt es als Mitgift einen Bauplatz. Der Bauplatz zieht, und bald melden sich die ersten Interessenten, unter ihnen Halmut Birnstengel (Stefan Kuchenbaur) und Nachbar Franz Scharf (Martin Sager). Die Brautschau läuft natürlich nicht ohne Probleme, Verwicklungen und Verwechslungen ab, was vor allem der neue Aushilfspfarrer Ludwig König (Thomas Sager) zu spüren bekommt. Dieser unterschreibt schließlich, im guten Glauben, ein Zimmer zu mieten, ahnungslos einen Eheverpflichtungsvertrag.

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Aber kaum ist Berta scheinbar unter größten Anstrengungen an den Mann gebracht, geschieht völlig Unvorhersehbares …

Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten, um den Besuchern der beiden letzten Aufführungen am Freitag, 4. Januar, 18 Uhr, und Samstag 5. Januar, 19.30 Uhr, nicht zu viel zu verraten. Einzig, dass die Theatergruppe der Schützengesellschaft Fristingen einmal mehr für überaus sehenswertes Wirtshaustheater sorgt.

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