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Höchstädt

25.10.2020

Höchstädter CSU will einen autofreien Marktplatz

Die „Wildparkerei“ am Höchstädter Marktplatz nehme laut CSU immer mehr zu. Die Partei will zeitweise einen autofreien Marktplatz schaffen.
Bild: Schmitt

Die Partei schlägt eine bestimmte Zeit vor. Auch, um die „Wildparkerei“ auf dem Höchstädter Marktplatz zu vermeiden.

Auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie ist der CSU-Ortsverband Höchstädt aktiv für Bürger der Stadt und setzt sich für eine stetige Verbesserung der Lebensqualität in Höchstädt ein – so steht es in einer Pressemitteilung. Im Rahmen der Vorstandssitzung beschäftigten sich die Parteimitglieder unter anderem mit einem Konzept, das die Attraktivität des Höchstädter Marktplatzes steigern soll. Ziel dieses von Stadtrat Thomas Schmitt federführend ausgearbeiteten und vorgestellten Konzeptes: die Schaffung eines autofreien Marktplatzes am Wochenende zwischen Samstag 12 und Sonntag 22 Uhr in den Monaten April bis Oktober.

Die Aufenthaltsqualität im Höchstädter Zentrum soll steigen

Schmitt ist sich sicher, dass mit dieser Maßnahme die Aufenthaltsqualität in den Hauptfreizeitmonaten im Freien deutlich gesteigert werden kann, was dann auch den beliebten und gut besuchten gastronomischen Betrieben am Marktplatz wiederum zu Gute kommen werde. Zugleich könnten die vielen Familien, welche sich im Sommer gerne nach einer Radltour am Marktplatz aufhalten würden, ihre Kinder unbeschwert um den Josefsbrunnen spielen lassen, heißt es weiter.

Das Wildparken in Höchstädts mitten wird immer mehr zu einem Problem

Gerade das wilde Parken auf dem Marktplatz entwickle sich immer mehr zu einem Problem, dem auch entgegengetreten werden muss, so Ortsvorsitzender Thomas Häußler. Für alle Fußgänger würden die Falschparker durch die Schaffung unübersichtlicher Situationen eine Gefahrenquelle darstellen. Man müsse aktiv werden, um Unfällen und Verletzungen vorbeugend entgegenzuwirken, so Häußler. Mit dem Parkplatz am Kindergarten stünde genügend kostenfreier Parkraum in unmittelbarer Nähe für die Besucher zur Verfügung.

Die Vorstandsmitglieder unterstützen daher einstimmig den Antrag, der über die Stadtratsfraktion in die politische Diskussion eingebracht werden soll, mit dem Ziel die Umsetzung bereits für Sommer 2021 zu realisieren. Man werde sowohl in Gesprächen mit den Anliegern als im Stadtrat für eine breite Zustimmung werben. Hier müsse über Parteigrenzen hinweg gemeinsam an einem Strang gezogen werden, um die Anziehungskraft von Höchstädt weiter auszubauen, so die Höchstädter CSU. (pm)

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