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WZ/DZ-Aktion

08.05.2019

Laufaktion: So trainiert unser "Schweinehund"-Team

Unser Schweinehund-Team ist vollzählig und am Montag in das erste Training gestartet. Coaches Werner Kraus, Uli Wagner, Sportarzt Harry Boehm, Rainer Gratzl und Tanja Ferrari von der Redaktion der Donau Zeitung (erste Reihe von links) konnten trotz des schlechten Wetters motivieren und freuen sich auf die nächsten Wochen mit den Laufanfängern.
Bild: Karl Aumiller

Unser „Schweinehund“-Team ist komplett – und hat die erste Trainingseinheit an der Donau in Dillingen überstanden. Wie es den Teilnehmern gefallen hat.

Sie haben es geschafft! Die Teilnehmer haben ihren inneren Schweinehund am Montag überwunden. Damit ist der erste Schritt getan, findet auch Sportarzt Dr. Harry Boehm, der gemeinsam mit den Trainern Rainer Gratzl, Werner Kraus und Uli Weber, der sich kurzfristig dazu bereit erklärt hatte als dritter Coach die DZ/WZ-Laufaktion „Von 0 auf 6“ zu betreuen, unser „Schweinehund“-Team begrüßt.

Welche Vorteile das Laufen mit sich bringt

Böhm sagt: „Die erste Hürde ist geschafft, und in ein paar Wochen fühlen Sie sich wie neugeboren.“ Auf die Frage warum das Laufen so toll sei, hat der Sportarzt eine ganz klare Antwort: „Man kann sämtlichen Krankheiten davon laufen.“ Und nicht nur das, das Laufen habe auch eine verjüngende Funktion, erzählt er und motiviert unsere Läufer. Voller Erwartungen machen sich die Teilnehmer für das erste Training bereit.

An Motivation fehlt es nicht. Laufexperte Rainer Gratzl hat für die Läufer Trainingspläne ausgearbeitet. Das Ziel der Aktion ist zwar auch die gemeinsame Teilnahme am Wertinger Stadtlauf, vor allem aber, die Freude an der Bewegung zu wecken. Laufen solle Spaß machen und kein Stress auslösen, stellt Gratzl fest. Die einzelnen Einheiten, egal ob Dehn- oder Kraftübungen, würden in jeden Tagesablauf passen. „Der Trainingsplan ist hauptsächlich für den inneren Schweinehund gedacht“, erklärt der 66-Jährige.

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Bei den gemeinsamen Trainingseinheiten setzen unsere Coaches auf ein Intervalltraining. So auch am Montag: Zwei Minuten joggen, dann schnelles Gehen oder Walken. So soll langsam die Ausdauer der Teilnehmer gesteigert werden. Auch das Lauf-ABC, bei dem Übungen wie Sidesteps, Hopserlauf oder Skippings ausgeübt werden, sei wichtig für die Koordination und Kondition.

Wie "Von 0 auf 6" bei den Teilnehmern ankommt

Markus und Manuela Schweizer sind begeistert von ihrer ersten Trainingseinheit. „Genau so haben wir uns das vorgestellt“, sagt Manuela Schweizer nach dem Training. Anfänger sind sie streng genommen nicht mehr. „Es ist toll, dass wir hier von erfahrenen Läufern trainiert werden und das Laufen anders erfahren“, stellt Markus Schweizer fest. Auch für Philomena Zerle-Hämmerle war das Training ein voller Erfolg: „Hier lerne ich, wie man richtig läuft und vor allem das Atmen.“ Dass man die Donau direkt vor der Haustür habe, müsse man ausnutzen, findet die 65-Jährige und freut sich über die tolle Gruppe.

Laufen mit erfahrenen Trainern findet auch der 29-jährige Daniel Jessenwanger eine gute Sache. „Ich habe es schon oft mit dem Laufen versucht, aber mir zu viel vorgenommen und bin dann daran gescheitert“, sagt er. Dieses Mal soll es anders werden. Bis zum Wertinger Stadtlauf am 15. Juni wollen unsere Teilnehmer fleißig trainieren.

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