Muttertagskonzert

14.05.2019

Lauter Geburtstage

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Eine Ehrung gab es auch für Dritten Bürgermeister Anton Schmid (Zweiter von rechts): Ihm gratulierten zu 25-jähriger aktiver Sangestätigkeit (von links) Walter Ernst für den Kreis-Chorverband, Chorleiter Roman Bauer und Erster Vorsitzender Günter Geißler.

In Bissingen lautet das Motto „Happy Birthday“. 400 Zuschauer sind begeistert

„Happy Birthday!“ lautete das Motto des diesjährigen Kesseltaler Muttertagskonzertes. Und dieses Motto zog sich wie ein roter Faden durch einen ausgedehnten Konzertabend, der die rund 400 Besucher in der Bissinger Friedrich-Hartmann-Halle begeisterte. Eingeladen hatten wie immer der Musikverein Kesseltal und die Chorgemeinschaft Bissingen.

Der Vorsitzende der Chorgemeinschaft, Günter Geißler, begrüßte unter den Ehrengästen auch Landrat Leo Schrell, Bissingens Zweiten Bürgermeister Stephan Herreiner und Rektor a.D. Josef Brenner mit ihren Ehefrauen und verwies in seinem Grußwort auf einige Jubiläen und runde Geburtstage, die heuer Anlass zu feiern geben.

Jedes einzelne Musikstück, das an diesem Abend dargeboten wurde, war mit einem solchen Jubiläum verbunden. Im Fokus standen dabei natürlich die beiden 40. Gründungsjubiläen der Kesseltaler Jugendblaskapelle und des Doppelquartetts der Chorgemeinschaft, beides seit dem Jahr 1979 musikalische und kulturelle Botschafter der Marktgemeinde weit über das Kesseltal hinaus. Das reiche musikalische Potenzial und die konzertante Variabilität der durch einige Gastmusiker verstärkten Original Kesseltaler Blasmusik wurden in anspruchsvollen Interpretationen des „Military Escort“, des Bläsersatzes „Oregon“ oder des „Märchenkönigs“ deutlich.

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Mit einer Reminiszenz an Felix Mendelssohn Bartholdy und dem Silcher-Chorsatz „Juchei, dich muss ich haben“ startete die Chorgemeinschaft ins Programm, ehe sie die beiden 40. Geburtstage mit einer gemeinsamen Interpretation des Lied- und Bläsersatzes „Heute hast du Geburtstag“ zusammen mit den Blasmusikern würdigte.

Zwei „Lieder der ersten Stunde“, wie sie Chorleiter Roman nannte, sangen die acht Mitglieder des Bissinger Doppelquartetts wie üblich in heiterer Weise, nämlich „I bin a Schwob“ und „s’ Kübele“. Dass man aus ihrem Rocksong „I was made for loving you“ einmal einen Bläsersatz macht, hätten sich die Hardrocker der Band „Kiss“ 1979 sicher auch nicht träumen lassen. Doch die vereinigte Jugendblaskapelle MöBiJUnited unter der versierten Stabführung von Johanna Seiler landete damit beim Bissinger Publikum einen Volltreffer, ebenso wie mit den beiden nachfolgenden Interpretationen von „Summer nights“ aus dem Musical „Grease“ und einem Abba-Medley mit dem Titel „Mamma Mia“. Vor der Pause zeichnete der Musikverein noch die Nachwuchsmusiker Samuel Schweyer, Sina Eberhardt, Angelina Sporer und Verena Rieder besonders aus. Aus den Reihen der Chorsänger erhielt Anton Schmid eine Urkunde für 25-jähriges aktives Singen im Ersten Bass.

Schwungvoll ging es anschließend weiter mit einem rhythmisch stark akzentuierten „Let’s get loud!“ der Kesseltaler Blasmusik, die anschließend auch mit „Highlights from Evita“ zu überzeugen wusste. Bestens unterstützt am Klavier von Sarah Bischof, erwarben sich die Bissinger Chorsänger in zwei Liedblöcken großen Applaus für ihre Darbietung der Arrangements von Evergreens wie „Über sieben Brücken musst du gehen“, „Hoch auf dem gelben Wagen“, „Du kannst nicht immer 17 sein“ und „Griechischer Wein“.

Dazwischen glänzte ein weiteres Mal das Doppelquartett, diesmal mit der Uraufführung des einst im nicht weit entfernten Hürnheim aufgezeichneten alten Liedes „Es flogen zwei Schwalben“ und der heiteren Litanei „O heiliger Sankt Florian“.

Mit einer musikalischen „Happy-Birthday-Weltreise“ der Original Kesseltaler, einer launigen „80er-Kult-Tour“ mit einer ganzen Reihe von Kult-Songs aus jener Epoche, sowie einer gemeinsamen Reminiszenz der Blasmusiker und Sänger an alte deutsche Volkslieder sowie dem traditionellen Abschlusslied „Kein schöner Land“ endete ein langer und sehr abwechslungsreicher Konzertabend. Zuvor jedoch galt es noch, die vielen helfenden Hände, die unter anderem eine dreistöckige Geburtstagstorte gezaubert hatten, und die musikalischen Leiter des Abends, die wieder großartige Arbeit geleistet hatten, zu würdigen.

Großen Applaus und ein Geschenk gab es für die Dirigenten Jochen Ruf und Johanna Seiler, für Chorleiter Roman Bauer und Pianistin Sarah Bischof, aber auch für Karina Bartschat und einige Jungmusiker, die für die charmante Moderation gesorgt hatten – ein unvergessliches Muttertagskonzert.

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