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Premiere

24.03.2015

Mörslinger Theaterspieler gründen eine Bank

Auf der Theaterbühne in Mörslingen wird heuer die sogenannte Kies- und Schotterbank gegründet, von zwei Bankräubern. Die zwei bekommen unerwartet Hilfe von Oma Grieße. Aber geht das kuriose Konzept auf?
Bild: Karl Aumiller

Eine spannende Komödie unterhält das Publikum

Wer wissen will, wie man eine erfolgreiche Bank gründet, der ist im Theater Mörslingen genau richtig.

Gespielt wird dort eine Gaunerkomödie in drei Akten mit dem Titel „Ätsch, jetzt gründen wir eine Bank“ von Hans Schimmel. Wieder mal konnten die Theaterspieler des SC Mörslingen das Publikum überzeugen und die Premiere wurde zu einem kurzweiligen und unterhaltsamen Theaterabend. Die zwei Bankräuber Adi Böller (Thomas Bawidamann) und Kurt Kneisel (Jürgen Biber) haben es auf die Kies- und Schotterbank abgesehen. Beim Überfall müssen sie jedoch feststellen, dass das Institut während der Finanzkrise im Jahr 2009 Pleite ging und nichts mehr, außer einer alten Zeitung, zu holen ist.

Als die beiden Gangster nun verärgert dort stehen und das Licht anmachen, kommt Oma Grieße (Ingrid Gräf) ins Spiel. Sie möchte Geld einzahlen und freut sich, dass die Bank endlich wieder offen hat ... Den Zuschauer erwartete eine spannende Komödie, die auch durch die Individualität der einzelnen Spieler voll und ganz überzeugen kann. Vor allem die Mischung aus langjährigen Spielern, wie der Jubilarin Ingrid Gräf mit 20 Jahren Theatererfahrung, und aus Debütanten wie Christoph Kapfer und Franziska Pfeifer macht den Reiz dieser Theatergruppe aus.

Spielleiter Michael Hirner konnte aufgrund des großen Spielerpools wieder jede Rolle optimal besetzen, sodass sich jeder Darsteller mit seiner Rolle identifizieren konnte. So musste auch die Souffleuse Anita Zengerle kaum Hilfestellung geben, wäre dazu aber stets bereit gewesen. Das sehr passende Bühnenbild wurde von Reinhold Birkner mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. (dz)

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