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Dillingen

07.03.2018

Musikalisches Feuerwerk

Mädchen der Chorklasse überzeugen das Publikum beim Frühjahrskonzert am Bonaventura-Gymnasium mit „Always look on the bright side“ und lässiger Performanceeinlage.
Bild: Sandra Bulla

Das Frühjahrskonzert des Dillinger Bonaventura-Gymnasiums begeistert.

Das Frühjahrskonzert des St.-Bonaventura-Gymnasiums ist auch über Schulgrenzen hinaus ein Termin für Kenner, Freunde und Förderer der Schule. Dabei ist es den Ensembleleitern, Alexandra und Michael Finck (Chorklasse „PrimaBona/Konzertchor BonaVoce) sowie Filip Marius (Orchester BonArco) und Rainer Hauf (Big Band) gelungen, die Erwartungen, die nach vergangenen Jahre geweckt worden sind, zu übertreffen.

Die stellvertretende Schulleiterin Andrea Linder sprach das Ansinnen des Programms aus, den „bitteren Winter“ mit den Waffen der Musik in die Flucht zu schlagen. Und dies tat zuerst die Chorklasse „PrimaBona“, die mit Frühlingsliedern aufwartete nachdem sie sich innerhalb weniger Monate am Bona zu einer erfrischenden und zugleich professionell agierenden Chorgruppe entwickelt hat. Mit dem „Butzeman“-Rap und „Always look on the bright side“ rundete die Chorklasse ihren hervorragenden, durchweg auswendigen Auftritt ab und erhielt begeisterten Applaus.

Das Streichorchester BonArco ist seit drei Jahren in der motivierenden und inspirierenden Hand von Filip Marius, der sich mit seinen Schülern unkonventionell, aber professionell präsentierte. Sein Händchen für eine anspruchsvolle und am Klientel orientierte Literaturauswahl, die von eine Suite von Gustav Holst über einen Csardas bis hin zum Radetzky-Marsch reicht, wirkt sich auf Akteure und Publikum begeisternd aus. Dass Show und Qualität nicht unbedingt im Gegensatz stehen müssen, bewies das Orchester mit seinem Auftaktstück „Cantina Band“. Filip Marius dirigierte als Darth Vader das von Lichteffekten erfüllte Ensemble. Afrikanische Rhythmen mit etlichen Loops brachte der Konzertchor BonaVoce zu Gehör. Ausgewogen und sehr präsent zeigten die Chorsänger der 8. bis 12. Klassen, was sie in der Arbeitswoche an der Musikakademie Hammelburg gelernt hatten. Hierbei begeisterten die rhythmisch anspruchsvollen Sätze, die schnell Ohrwurmcharakter entwickelten.

Der abschließende Teil der Bona Big Band leitete mit einem Klassiker „Pomp and Circumstance“ ein, um dann in gepflegten Big-Band-Sound zu münden. Hier bestach vor allem das Solo-Stück für Sopran-Saxofon (Michael Dieminger, Q12) und die witzige Einlage für Big Band und Fahrrad-Klingel (Florian Häderle, Q11). Auch andere Instrumentengruppen konnten sich solistisch präsentieren, ausgewogen und voller Spielfreude präsentierte sich der Gesamtklang. Schulleiter Franz Haider dankte am Ende allen Akteuren und den Ensembleleitern für eine professionelle Vorbereitung und den überaus unterhaltsamen und kurzweiligen Abend. (pm)

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