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Dillingen

21.10.2019

Na, würden Sie gerne mal ganz anders aussehen?

Auf der WIR können sich Besucher umstylen lassen.
Bild: Julia Abspacher, Symbolbild

Auf der WIR kann man sich umstylen lassen. Was die WIR deutschlandweit einmalig macht, sagt der zweite WV-Vorsitzende.

Bilanz hat Vorsitzende Sylvia Stapfer bei der Jahresversammlung der Wirtschaftsvereinigung (WV) Dillingen gezogen. Das Lampionfest sei ebenso wie der Schwarz-Weiß-Ball ein voller Erfolg gewesen, sagte Stapfer bei ihrem Rückblick vor etwa 30 Anwesenden im Dillinger Hof. Die Vorsitzende freute sich über sechs neue WV-Mitglieder. Dies sind: Maler Thomas Demharter, Matthias Hippe, (Von Poll Immobilien), Elfriede Eisenhofer ( Seel Oil Tankstelle), Nicola Mändle (Fit You), Kartoffelhütte Tanja Kreischer sowie Ursula und Gunter Bergmann (Original Thüringer Bratwurst).

Die Wirtschaftsvereinigung bedankte sich bei Gabriele Ruderisch-Gronde, die sich wegen Geschäftsaufgabe von „Seemüller Leder, Landhaus, Pelze“ aus der WV verabschiedet hat, für „zig Jahrzehnte, in denen sie sich hier bei uns unheimlich eingebracht und sehr viel mitgeholfen hat“.

Sechs WVs, kaum Konkurrenz

Zweiter WV-Vorsitzender Josef Albert Schmid betonte, dass die Zusammenarbeit von gleich sechs Wirtschaftsvereinigungen der Region bei der alle zwei Jahre stattfindenden WIR „deutschlandweit einmalig“ sei. „Obwohl die Wirtschaftsvereinigungen untereinander konkurrieren, hat die Zusammenarbeit mittlerweile einen geradezu freundschaftlichen Touch. Die WVs denken für die Region“, sagte Schmid. Auch das Einzugsgebiet der WIR in Dillingen sei enorm. So fallen gerade einmal 23 Prozent auf das Kerngebiet Dillingen. Das wiederum bedeute im Umkehrschluss, „dass 77 Prozent der Besucher nicht aus Dillingen, sondern von außerhalb kommen“.

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Ein großes Thema werde bei der WIR 2020 die Nachhaltigkeit sein, betonte der Geschäftsführer der Messe- und Ausstellungsorganisation Josef Werner Schmid GmbH. Deshalb stehe die Sonderschau dieses Jahr unter dem Motto „WIR und unser Holz“. Die Organisatoren wollen eine Aufforstungsaktion auf der WIR 2020 starten.

So könnte das Umstyling in Dillingen funktionieren

Auch in der Halle L wird etwas ganz Neues geboten sein. Schmid und sein Team bringen das „Umstyling“ nach Dillingen. Die Idee sei bei der WIR in Gunzenhausen sehr gut angekommen. Dort konnten sich Teilnehmer in verschiedenen Kategorien wie Senioren, Männer, Frauen und Familie vorab bewerben. Die Losgewinner wurden gezogen, in den Medien vorgestellt und schlussendlich kostenlos einer „Rundum-Erneuerung“, zusammen mit Bekleidungs-, Frisör-, Make-Up-Geschäften, unterzogen. Und das live auf der Messe. Die Idee fand auch intern in der WV große Zustimmung.

Die Dillinger Wirtschaftsvereinigung will auf der WIR 2020 auch die Bonuskarte bewerben. Darin einig sind sich (von links) der Vorsitzende des Vereins Image Plus Alexander Jall, WV-Geschäftsführer Karl Aumiller, Oberbürgermeister Frank Kunz, WV-Vorsitzende Sylvia Stapfer und Zweiter WV-Vorsitzender und Messeorganisator Josef Albert Schmid.
Bild: Christopher Pilz

Sylvia Stapfer sagte: „Ich werde in meinem Laden ja oft mit der Frage konfrontiert: Was steht mir denn?“, berichtet die Frisörmeisterin. Gerade deshalb sei die Möglichkeit, sich auf der Messe einmal einen anderen Style als den Alltagslook „verpassen“ zu lassen, ideal.

Eine Gewinnspiel und eine Rabatt-Offensive sind in Dillingen ebenfalls geplant

Schmid stellte auch die Wichtigkeit der Bonuskarte in der Stadt und dem Landkreis heraus. Auf der Messe sollen ein Bonuskarten-Gewinnspiel etabliert sowie eine Rabatt-Offensive mit der Karte gestartet werden. So zeichnen Aussteller ihre Produkte, die direkt auf der Messe erstanden werden können, nicht nur in Euro-Preisen, sondern auch umgerechnet in Punkte-Preisen aus.

Wie entwickelt sich die Verkehrssituation in Dillingen?

Oberbürgermeister Frank Kunz ging auf aktuelle Entwicklungen ein. „Bis 2021 werden wir etwa 20000 Einwohner in Dillingen haben“, erläuterte der Rathauschef. In den Kindergärten werde es deshalb ständig neue Investitionen zum Wohle der Familien geben. Als die Teilnehmer bei dem Bericht über die vielen Millionenprojekte in der Stadt wegen der Verkehrsbehinderungen etwas unruhig wurden, gab Kunz Entwarnung: „Die Straßenbaumaßnahmen der Stadt sind so gut wie durch.“ Lediglich bei den Baustellen des Straßenbauamts Krumbach bat der Oberbürgermeister noch um wenige Wochen Geduld. Mit dem Einzug der Kinderärzte über dem umgebauten Norma-Gebäude schloss Kunz seinen Vortrag: „Wir sind froh, dass wir auch beim Thema Gesundheit so gut aufgestellt sind.“ (pilz)

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