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27.02.2015

Osterglocken auf Reisen

Floristin Julia Sailer hilft Eugen Braun beim Verladen der Osterglocken in den Lastwagen. Nicht nur Pflanzen, sondern auch Tische, Regale und Dekoartikel ziehen in diesen Tagen in den Neubau von Pflanzen Spengler um.
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Floristin Julia Sailer hilft Eugen Braun beim Verladen der Osterglocken in den Lastwagen. Nicht nur Pflanzen, sondern auch Tische, Regale und Dekoartikel ziehen in diesen Tagen in den Neubau von Pflanzen Spengler um.

Pflanzen Spengler zieht seit vier Wochen um. Noch muss einiges getan werden

Eine Fuhre Osterglocken wartet gerade darauf, in einen Lastwagen verladen zu werden. Eugen Braun schiebt die Palette in den Laderaum, wo schon Trennwände und Dekoartikel stehen. Draußen, vor dem Lkw, sind noch viele weitere Regale aufgestellt, die auf ihren Transport warten. Den ganzen Tag über pendelt Eugen Braun hin und her. Seit vier Wochen zieht das Dillinger Gartencenter Spengler um. Alles wird verpackt und an den neuen Standort in der Otto-Brenner-Straße gekarrt. Nun ist Endspurt.

Auch drinnen auf der Verkaufsfläche herrscht Aufbruchsstimmung. Dort, wo früher die Orchideen standen, sind die Tische leer, nur noch wenige Übertöpfe stehen in den Regalen. Und auch die Primeln warten darauf, bald in der neuen Halle zu stehen. „An diesem Wochenende findet der größte Kraftakt statt, Tische und Computer ziehen um. Und am Montag dann die Kasse“, sagt Gabriele Spengler. Der Stress halte sich aber noch in Grenzen. „Wir haben ein tolles Personal, das flexibel ist. Und wir hatten eine gute Vorausplanung.“ Das normale Tagesgeschäft läuft indes weiter. „Wir bekommen nach wie vor jeden Tag frische Schnittblumen geliefert“, sagt Gabriele Spengler. Nur einer zieht nicht um: Kater Paul. Vor über zehn Jahren war er dem Gartencenter zugelaufen. Paul bleibt hier und wird bei Gabriele Spengler wohnen.

Nur ein paar Kilometer weiter, am neuen Standort, rollt ein Lastwagen nach dem anderen an. Vieles ist schon geschafft: In der großen, lichten Halle ist es schon grün, Geranien, Hängepetunien und Neuguinea-Lieschen sind schon auf ihren Plätzen. Ein paar Meter weiter sind die Regale schon mit Dekokissen, Porzellanhasen und Übertöpfen bestückt.

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Dass der Laden aber mitten im Aufbau steckt, merkt man an den vielen Kartons und Kisten, die auf den Gängen stehen. Im Café fehlt noch eine Sitzbank und draußen muss auf dem Kinderspielplatz noch der Sand aufgefüllt werden. Und dort, wo später die Blumen gebunden werden, arbeiten noch die Handwerker.

Die Verkaufsfläche am neuen Standort misst mit 2500 Quadratmetern rund 200 Quadratmeter mehr als im alten Geschäft. Hinzu kommt noch die Freifläche.

Ab Dienstag können Kunden das neue Gartencenter besuchen. Bis dahin müssen noch alle leeren Tische vollgeräumt werden – dann kommt noch der Feinschliff. Was Ulrich Spengler junior derzeit am meisten Sorgen macht, ist, dass es immer noch keinen Telefonanschluss gibt. „Und das, obwohl wir das schon im Juli in Auftrag gegeben haben.“

Der nächste Lastwagen fährt vor. Die neuen Einkaufswagen werden geliefert. Mittlerweile ist auch Eugen Braun mit seinem Lkw angekommen. Das ein oder andere Mal wird er noch hin- und herfahren, bevor alle Pflanzen in ihrem neuen Zuhause angekommen sind.

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