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Wertingen

01.07.2020

So wichtig ist das Wertinger Hallenbad

Das Wertinger Hallenbad
Bild: Bärbel Schoen /Archivbild

Das Wertinger Hallenbad wird saniert. Dafür ist ein besonderes Verfahren nötig.

Vor drei Jahren hatte der Landkreis eine Machbarkeitsstudie für die Sanierung des 45 Jahre alten Wertinger Hallenbades in Auftrag gegeben. Wie Landrat Leo Schrell am Montag im Dillinger Kreisausschuss erklärte, wurden damals drei Prioritäten ermittelt und Gesamtkosten von knapp sieben Millionen Euro geschätzt. Im Finanzplan des Landkreises sind die Kosten vorgesehen, aufgeteilt auf die Jahre 2019 bis 2023.

Bei der weiteren Planung zur Generalsanierung würden sich Planungshonorarkosten ergeben, die den Schwellenwert von 214000 Euro netto für freiberufliche Tätigkeiten überschreiten. Deshalb sind, so der Landrat, Vergabeverfahren für Objektplanung und Fachplanung Heizung/Lüftung/Sanitär/Elektro durchzuführen. Der Ausschuss stimmte der Durchführung eines sogenannten VgV-Verfahrens zu. Die Verwaltung wird nun Angebote geeigneter Büros dafür einholen.

Der Keller des Wertinger Hallenbads, eine "Grotte"

Buttenwiesens Bürgermeister Hans Kaltner betonte, welch wichtige Bedeutung das Bad für Schule, Stadt und das Untere Zusamtal hat. Die Sanierung sollte schnell erledigt werden. Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier bedankte sich bei allen Beteiligten. „Es gab kaum ein Jahr, wo nicht in den Bildungsbereich investiert wurde, dafür möchte ich allen danken.“ Und er wünscht dem Kreis eine stabile finanzielle Lage, um den Dingen auch gerecht werden zu können. „Als ich im Rechnungsprüfungsausschuss war, waren wir oft im Keller des Hallenbads. Den hätte man auch als Grotte verkaufen können“, sagte der Bürgermeister und lachte.

So wichtig ist das Wertinger Hallenbad

Jürgen Hartshauser erkundigte sich, inwieweit die Stadt Wertingen finanziell an dem Projekt beteiligt ist. „Über die Kreisumlage“, rief Lehmeier daraufhin. Laut Landrat Schrell beteiligen sich die Städte, die ein Hallenbad haben, an den Betriebskosten – nicht an den Investitionskosten. „Aber wenn wir viel investieren, steigen auch die Betriebskosten.“ Bernd Nicklaser erinnerte an Fördermittel des Freistaats in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro. Man habe, so Georg Feeß vom Landratsamt, konkret bei der Regierung danach gefragt. Doch für diese Förderung komme das Bad nicht infrage, dafür für ein anderes Programm. (corh)

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