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München überschreitet Corona-Grenzwert

05.07.2010

Wenn

Wenn es um Fußball geht, sollten wir uns besser heraushalten, um nicht von unseren Männern belächelt zu werden, es sei denn, wir kennen nicht nur die Namen aller deutschen Spieler, sondern auch noch deren Vereinsmannschaften, Lebensläufe und Torjäger-Platzierungen. Das Wissen darum, wer von den deutschen Assen wann wen heiratet, interessiert den Mann an unserer Seite weniger. Eigentlich schade.

Andererseits finden wir es nicht gerade männlich, wenn gestandene Mannsbilder plötzlich zu Kindern werden, wenn sie mit angeblichem Heißhunger auf Süßes im Supermarkt-Regal so lange suchen, bis sie die Haselnusstafeln, Kinder-Riegel und die "längsten Pralinen der Welt" gefunden haben, um sie als Halbzeit-Snack für das nächste Achtel- und Viertelfinalspiel parat zu haben. Schokolade gibt ja bekanntlich Kraft und Süßes beruhigt laut wissenschaftlichen (?) Untersuchungen die Nerven.

Dass bei allen diesen Süßigkeiten zwischen Schokolade und Verpackung kleine bunte Bildchen stecken, die Mann ins Sammelalbum klebt, soll gar nichts mit dieser plötzlichen Schokoladensucht zu tun haben. Warum aber, ärgert er sich dann so, dass er schon drei Mal den Beck, aber keinen Podolski hat. Ich glaube, ich muss ihm unbedingt vor dem Mittwoch-Spiel noch einmal Nachschub holen.

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