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27.07.2010

Zustimmung zum Toskana-Haus-Stil

Höchstädt Der Höchstädter Stadtrat will im Baugebiet Bruckwörth nördlich der Sallingerstraße Bauten im Toskana-Haus-Stil zulassen. In seiner Sitzung am Montagabend hat sich das Plenum einstimmig dafür ausgesprochen und die Stadtverwaltung mit der Änderung des Bebauungsplans beauftragt. In dem noch freien Areal südlich der Sallingerstraße sollen dagegen weiter nur eingeschossige Häuser mit Dachgeschoss gebaut werden dürfen. Allerdings hat der Stadtrat dort bereits einen Bauherrn von dieser Vorschrift befreit und ein Toskanahaus zugelassen. Matthias Letzing sagte deshalb ebenso wie Heribert Rossmeisl und Jakob Kehrle, es sei unglücklich, dass man dort einen Präzedenzfall geschaffen habe.

Notfalls auch achteckig

Das Plenum plädierte dafür aus, nördlich der Sallingerstraße zweigeschossige Bauten mit Zelt- oder Pultdach zuzulassen. Günter Ballis forderte grundsätzlich, dass man offener sein müsse und in den Baugebieten die verschiedensten Baustile zulassen müsse. Auch Hans Mesch meinte, wenn jemand sein Haus achteckig bauen wolle, dann solle er das tun dürfen.

Bürgermeisterin Hildegard Wanner bestätigte diesen Trend nach einem Gespräch mit dem Landratsamt: Man gehe dazu über, bei Vorschriften zum Baustil großzügiger zu sein. Die weiteren Themen:

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l Friedhof Höchstädt: Die Nutzung eines Grabes kann nach dem einstimmigen Beschluss des Stadtrats künftig auch nur um fünf Jahre verlängert werden. Bisher konnte das Grabnutzungsrecht nur um zehn oder 20 Jahre verlängert werden.

l Altes Internatsgelände: In der Septembersitzung wird die Nutzung des alten Internatsgeländes am Krankenhausberg Thema sein. Dabei wird das Konzept eines JUFA-Gästehauses präsentiert.

Verzicht auf Sitzungsgelder?

l Bausteineaktion: Die Bausteine-Aktion, die dem Projekt Zukunft der SSV Höchstädt zugutekommt, wurde auf dem Stadtfest präsentiert. Günter Ballis regte an, die Sitzungsgelder von ein oder zwei Stadtratssitzungen für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Dies soll in der nächsten Sitzung beraten werden.

l Neuer Radweg: Fast fertig ist der neue Radweg vom Lückenschluss zur Deisenhofer Straße. Hans Mesch forderte, dass für die Sicherheit der Radler ein reflektierendes Schild bei der Radwegröhre am SSV-Gelände angebracht werden müsse. Dies habe der Bauausschuss, wie Rita Oberfrank mitteilte, bereits beschlossen. (bv)

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