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Landkreis Dillingen
24.01.2023

Energiewende im Landkreis Dillingen: Wie der Heizungstausch gelingt

Gerade zur kalten Jahreszeit laufen die Heizungen auf Hochtouren – und damit steigen die Emissionen. Doch die Abkehr von fossiler Energie ist gar nicht so schwer.
Foto: Thorsten Jordan (Archivbild)

Mit seiner Wärmekampagne will der Landkreis Dillingen allen helfen, die sich Gedanken über eine neue Heizung machen. Welche Heizung ist die richtige?

Solar, Wärmepumpe, Holz oder doch eine Brennstoffzelle? Im Dschungel der Heizalternativen kann man sich leicht verirren. Öl- und Gasheizungen haben in den Augen vieler inzwischen ausgedient: Die Brennstoffe sind teuer, die Emissionen hoch. Alternativen gibt es viele. Doch welche ist die beste? Wie gelingt der Wechsel von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien?

Johan Brütting vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza) klärte kürzlich bei einem Infoabend des Landkreises in Sachen Energiewende auf. Er machte deutlich, welche Energie-Einsparpotenziale bei vielen Hausbesitzern langfristig vorhanden sind. Denn noch gut 50 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland werden durch die Bereitstellung von Wärme und Kälte verursacht.

Wärmepumpen sind derzeit besonders gefragt

Doch welche Alternative ist nun am besten? Anton Adelwarth, Energieberater der Lechwerke LEW, die in der Region 36 Wasserkraftwerke betreibt, brach "eine Lanze für die Wärmepumpe", während Helmut Kaumeier von Schwaben Netz (Erdgas Schwaben) überraschend für Gas warb, und zwar für einen Gashybridanschluss im Altbau: "Heute fossiles Gas - morgen Biomethan und Wasserstoff", war sein Credo.

Laut eza-Experte Brütting ist allerdings das Thema Wärmepumpen im Moment am gefragtesten. Gute Voraussetzung für deren Einsatz sei, wenn die Heizlast bekannt sei, Flächenheizungen oder große Heizkörper vorhanden seien, eine gute Wärmedämmung des Gebäudes vorliege, die Erschließung einer effizienten Wärmequelle möglich ist und Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage komme. Kein Wunder, dass zum Thema Wärmepumpe dann auch die meisten Fragen kamen.

Ein Teilnehmer des Online-Vortrags wollte etwa wissen, ob eine Luftwärmepumpe günstiger sei als eine Wasserwärmepumpe. Die Experten waren sich hier einig: Die Luftwärmepumpe sei in der Einrichtung zwar günstiger, aber langfristig bei den Betriebskosten nicht effizienter. Denn den Brunnen für die Wasserwärmepumpe müsse man nur einmal graben, und er könne über mehrere Generationen von Wärmepumpen genutzt werden. Alles hänge jedoch vom Bedarf ab, den man individuell klären müsse.

Reicht der Strom im Landkreis Dillingen aus?

Welche Heizung empfehlen die Experten für eine Eigentumswohnung, in welcher Nachtspeicheröfen verbaut sind, war eine weitere Frage. Die Hausgemeinschaft möchte nicht wechseln. Brütting riet dazu, den Einbau einer Multi-Split-Wärmepumpe zu prüfen. Anton Adelwarth machte in seiner Antwort deutlich, wie schwierig es ist, heute vorauszusagen, wohin die Reise beim Thema Speicher geht. Denn die Energiewende schreie händeringend nach Speicherkapazität in jeglicher Form. Er könne sich vorstellen, dass in Zukunft die Speicherheizung profitiere, weil es "dem Ofen ja wurscht ist", wann er geladen wird. Momentan rede man noch von Nachtstrom, es könne aber auch sein, dass künftig der Überschussstrom von untertags eingespeichert werde und dann wesentlich günstiger sei. Wenn man schon Speicherkapazität brauche – die herkömmliche Nachtspeicherheizung hätte sie. Den eigenen Heizwärmebedarf könne im Übrigen der Heizungsbauer liefern, meinte eza-Experte Brütting. Genauere Berechnungen gebe es vom Energieberater. 

Doch reicht der Strom im Landkreis? Gerade mit Blick auf Elektromobilität wurde diese Frage beim Vortrag aufgeworfen? Christian Weber von der Wirtschaftsförderstelle des Landratsamtes konnte Entwarnung geben. Der Landkreis könne derzeit deutlich über 100 Prozent des Verbrauchs über erneuerbare Energie decken.

So geht es bei der Energiekampagne des Landkreises Dillingen weiter

Im Rahmen der Energiekampagne des Landkreises sind weitere Online-Vorträge zum Energiesparen und zu Förderungen geplant. Alle beginnen jeweils um 19 Uhr: 

  • 24. Januar: "Photovoltaik auf Dächern, Garagen und im Garten: Wie einfach ist das wirklich?"
  • 9. Februar: "Energiesparen rund ums Haus – Klimaschutz in der Praxis"
  • 1. März: "Strom – Eigenverbrauch: Potenzial für Neuanlagen sowie für ausgeförderte Anlagen"
  • 21. März: "Wärmewende für zu Hause – die richtige Lösung mit der richtigen Förderung".

Anmeldung beim Landratsamt mit Namen, Wohnadresse und E-Mail-Adresse an eva.lachenmayr@landratsamt.dillingen.de oder Astrid.Wanek@landratsamt.dillingen.de. Vom Amt bekommt man dann eine E-Mail und klickt auf den angegebenen Link. Dort erscheint ein Fenster, in dem man den angegebenen Zugangscode eingibt, und gelangt so in die Zoom-Konferenz. Alle Vorträge sind über die Internetseiten des Landkreises abrufbar.

Was wollten Sie immer schon über die Klimakrise und ihre Auswirkungen auf den Landkreis Dillingen wissen? Stellen Sie uns Ihre Fragen unter redaktion@donau-zeitung.de. Alle Artikel unserer wöchentlichen Serie "Klima vor Ort" finden Sie unter www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/klima-vor-ort/.

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