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Autocross

26.10.2011

Titelentscheidung am „grünen Tisch“

Jürgen Fick

Jürgen Fick vom MC Kesseltal hat zumindest die deutsche Vizemeisterschaft schon sicher

Der wunderschön gelegene Grambecker Ring in Mölln bei Hamburg sah den letzten Lauf zur deutschen Autocross-Meisterschaft. Die mitten im Wald befindliche Sandstrecke war bestens präpariert, die Zuschauer erlebten spannenden Motorsport – mit erfreulichen Ergebnissen für den MC Kesseltal.

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Jürgen Fick konnte das Rennwochenende als Führender der deutschen Meisterschaft gelassen angehen. Aufgrund der geringen Starterzahl in seiner Klasse mit nur vier Autos mussten diese in die Klasse 3 der Supertourenwagen ummelden. Für Fick machte dies aber keinen Sinn, da er in der Meisterschaft deutlich vorne liegt – und somit entschied er sich, dieses Rennen als „Streicher“ zu nehmen, was ihm zumindest den Tourenwagen-Vizemeistertitel sicherte.

Die Entscheidung über den Meistertitel wird allerdings erst am 2. November am „grünen Tisch“ in Frankfurt fallen, wenn über ein laufendes Protestverfahren gegen Fick verhandelt wird. Sollte dieses zugunsten des Belzheimers ausgehen, ist er deutscher Meister 2011. So oder so ist der Vizemeistertitel ein Riesenerfolg für den jungen Piloten des MCK.

Titelentscheidung am „grünen Tisch“

Bei den Crosskarts sicherte sich Natalie Straub Platz fünf der Klassenwertung hinter ihrem Vereinskameraden Karlheinz Baumgärtner. Im Finale drehte Baumgärtner dann auf und wurde hervorragender Dritter (Fünfte Natalie Straub). In der Endabrechnung der Spezialcrosser kam Baumgärtner auf einen guten achten Abschlussrang.

In der Klasse 5 der Spezialcrossfahrzeuge starteten Topfahrer Martin Fürst sowie Sabrina Straub für den MCK. Beide hatten mit sehr starker Konkurrenz zu kämpfen. Fürst kam mit der sehr sandigen Strecke nicht so gut zurecht. Er verbesserte sich aber in jedem der drei Vorläufe und sicherte sich Platz vier der Klassenwertung (Fünfte Sabrina Straub). Im Finale belegte Fürst dann Platz fünf, während Sabrina Straub mit technischen Problemen aufgeben musste. In der Jahreswertung kam Martin Fürst auf einen guten siebten Rang, Straub wurde Elfte. Andreas Fürst, der an nur sechs Rennen von elf teilnahm, belegte einen hervorragenden fünften Gesamtrang, da er – wenn am Start – der Konkurrenz meistens keine Chance ließ.

Infos auch unter www.mc-kesseltal.de

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