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Nördlingen

23.11.2018

75-Jähriger verprügelt Partnerin mit Gehstock

Ein 75-Jähriger aus dem südlichen Landkreis stand jetzt in Nördlingen vor dem Amtsgericht, weil er seine 38-jährige Partnerin mit einem Gehstock verprügelt haben soll.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Ein 75-Jähriger aus dem südlichen Landkreis stand jetzt in Nördlingen vor dem Amtsgericht, weil er seine 38-jährige Partnerin mit einem Gehstock verprügelt hat.

Ein 75-Jähriger aus dem südlichen Landkreis stand jetzt in Nördlingen vor dem Amtsgericht, weil er seine 38-jährige Partnerin mit einem Gehstock verprügelt haben soll. Zunächst hatte er laut Anklage die Frau an der Schulter erwischt mit seinem Stock, sie dann zu Boden gestoßen und anschließend noch zweimal gegen die Knie seiner Partnerin geschlagen. Diese erlitt Schürfwunden und klagte über Schmerzen. Er war wegen des Einsatzes des Gehstocks wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

Angeklagter beruft sich auf Notwehr

Bei der Verhandlung, geführt von Richterin Katrin Wegele, gab der Mann den Sachverhalt zwar grundsätzlich zu, betonte aber er habe aus Notwehr gehandelt. Seine Freundin sei sehr aufgebracht gewesen und habe ihn attackiert. Das Paar hatte sich zum Tatzeitpunkt Mitte April dieses Jahres getrennt, ist inzwischen aber wieder zusammen. Die Frau bestätigte die Version des Angeklagten vor Gericht.

Richterin Wegele machte deutlich, dass der Schlag gegen die Schulter als Notwehr gewertet werden könne, nicht aber die Schläge gegen die Knie, als die 38-Jährige bereits am Boden lag. Weil sie Tat als minderschweren Fall einstufte, kam der Angeklagte um eine Haftstrafe herum. Er erhielt eine Strafe von 100 Tagessätzen à 40 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (chmü)

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