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14.07.2010

Auf der Suche nach dem Stein der Weisen

Anlegerforum (von links): Sparkassendirektor Johann Natzer zusammen mit den Referenten Steffen Selbach und Günther Treimer (Sparkasse). Foto: Röhr
Bild: Röhr

Donauwörth Geld, das wissen findige Zeitgenossen, hat eine verhängnisvolle Eigenschaft - es wird schnell immer weniger. Und um das nicht nur zu verhindern, sondern es möglichst auch noch zu mehren, sinnt man über Anlagemöglichkeiten nach. Dabei hilft die Sparkasse, jüngst mit ihrem Anlegerforum im Donauwörther Tanzhaus.

"Geldgeschäfte sind immer Ver-trauensgeschäfte", so Direktor Jo-hann Natzer in seiner Begrüßung vor gefülltem Haus. Und das gelte besonders in einer Zeit, die geprägt sei von Unsicherheiten, einer schwankenden Wirtschaft, Inflationsängsten, Staatsverschuldung, Zweifeln an der Stabilität des Euro. Mit dem Referenten Steffen Selbach präsentierte er einen hochrangigen Mann aus der DEKA, verantwort-licher Abteilungsleiter für die Vermögensverwaltung mit Invest-mentfonds. Sein Thema: Vermögensanlagen in schwierigen Zeiten - Chancen und Risiken.

Selbach benannte die aktuellen Anlegerängste, nannte aber das Krisenmanagement 2009 erfolgreich. Das Finanzsystem stabilisiert, die Konjunktur erholt, schnelle und kräftige Programme in 2009 zeigten jetzt ihre Wirkung. Deutschland ist "gegenwärtig die wirtschaftliche Lokomotive Europas". Selbst mit Griechenland als Belastung bleibe der Euro erfolgreich, die Märkte stabil, eine Inflation nicht in Sicht.

Das erste Halbjahr 2010 zeige Erfolge. Wachstum setzt sich stetig fort, Unternehmen kommen aus der Krise, die Arbeitsmärkte und damit der Konsum stabilisieren sich. Von Inflation weit und breit keine Gefahr und die Verunsicherung über die Verschuldungsproblematik nimmt ab. Die Wachstumskurven weltweit legen zu, auch wenn der Aktienmarkt diese Dynamik nicht immer widerspiegelt.

Auf der Suche nach dem Stein der Weisen

Bei Anlegern sieht der DEKA-Mann einen Stimmungsumschwung. Gefragt sind nicht mehr in erster Linie Höchsterträge mit beachtlichem Risiko, sondern eher moderat attraktive Ergebnisse bei nicht unbedingt risikoreichen Höchstrenditen. Rohstoffe boomen derzeit und werden für die Zukunft sicherlich nicht preiswerter, die anziehende Konjunktur treibt den Handel und Export, die wiederum beflügeln Konsum und Arbeit.

Die Aussichten sind heiter

Aus Ängsten wachsen Chancen - die Zukunft gehört weder der Anlage in ausländischen Währungen noch in Gold, sondern der klug gemischten Anlageform mit aktivem, fondsbasiertem Vermögensmanagement. Es gehe mittelfristig, so Steffen Selbach, nur aufwärts, die Aussichten sind heiter. Dem Vortrag schlossen sich eine kleine Diskussion und ein Stehempfang mit regem Gedankenaustausch an. (kgr)

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