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10.12.2020

Beiträge nicht ganz so hoch wie befürchtet

Gemeinderat legt auch Gebühren fest

In Otting läuft seit März bekanntlich die größte Baumaßnahme in der Geschichte der kleinen Kommune. Für rund 6,5 Millionen Euro werden Straßen, Abwasserkanäle und Trinkwasserleitungen saniert beziehungsweise erneuert. Die Gemeinde erhält hohe staatliche Zuschüsse (bis zu 80 Prozent). Einen Teil der Kosten müssen die Bürger tragen. Dazu hat der Gemeinderat nun einige Entscheidungen getroffen.

Die finanzielle Belastung für die Bewohner sei geringer als befürchtet, fasst Bürgermeister Wolfgang Lechner das Ergebnis zusammen. Beim Trinkwasser müssten die Bürger vom 1. Januar 2021 an 1,66 statt 1,40 Euro je Kubikmeter bezahlen. Zudem werde die Grundgebühr angehoben. Damit passe man sich vor allem an die Tarife der Bayerischen Rieswasserversorgung an.

Der Anteil der Bürger an den Baumaßnahmen für die Trinkwasserleitungen werde zu 30 Prozent über die Gebühren abgedeckt und zu 70 Prozent über Verbesserungsbeiträge. Dieser Betrag liegt Lechner zufolge bei einem „Standardhaus“ mit 130 Quadratmetern Geschossfläche und 530 Quadratmeter Grundfläche bei brutto knapp unter 1000 Euro. Die Beiträge würden in drei Raten eingehoben. Die erste Rate werde Mitte/Ende Januar fällig, die zweite ein halbes Jahr später und die dritte in Form der Schlussabrechnung wohl im Dezember 2021.

Bei den Kosten für die Maßnahmen im Bereich des Abwassersystems kalkuliere man derzeit nur über die Gebühren. Die erhöhen sich im Januar auf 2,15 Euro pro Kubikmeter. Ob hier ebenfalls Beiträge fällig werden, könne man erst sagen, wenn das Projekt abgeschlossen sei. Dies werde im Sommer 2021 der Fall sein.

Aktuell werden Kanalrohre in der Jura- und in der Klosterstraße verlegt. Mehrere Straßen sind bereits teilweise oder komplett neu asphaltiert: die Hauptstraße, die Wemdinger Straße, die Monheimer Straße, die Eisenstraße und die Bergstraße. Die Ortsdurchfahrt sei aber weiterhin für den Durchgangsverkehr gesperrt, so der Bürgermeister. (wwi)

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