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Donauwörth

26.01.2021

Dass die Augen nicht zu trocken werden

Langes Arbeiten am PC kann die Augen austrocknen. Es hilft, wenn man ganz bewusst häufiger blinzelt.

Heizungsluft, Klimaanlagen oder auch langes Arbeiten am Computer können Beschwerden an den Augen auslösen. Ein Experte gibt Tipps, was man dagegen tun kann.

Trockene Augen sind nicht nur lästig, sie können auch schmerzen. Besonders in der kalten Jahreszeit plagen sich viele Menschen damit herum. Manchmal stört nur ein leichtes Fremdkörper- und Trockenheitsgefühl in den Augen, sie können aber auch jucken, brennen und kratzen. Häufig sind äußere Einflüsse Grund für die Beschwerden. Eine der Ursachen ist die trockene Luft in geheizten Räumen. „Heizungsluft, aber auch Klimaanlagen lassen den Tränenfilm auf dem Auge schneller verdunsten“, so Michael Meyer, Direktor der AOK in Donauwörth, in einer Pressemitteilung. In vielen Fällen helfen einfache Maßnahmen, damit die Beschwerden wieder verschwinden.

Mit jedem Lidschlag verteile sich die Tränenflüssigkeit über die Oberfläche des Augapfels und mache sie glatt und geschmeidig. Und so schütze der Tränenfilm das Auge vor Fremdkörpern, versorge es mit Nährstoffen und wehre Krankheitserreger ab.

Es hilft, ganz bewusst öfter zu blinzeln

Auch konzentriertes Arbeiten am Computer trockne Augen aus. „Wer nur ein- oder zweimal in der Minute blinzelt, während er auf den Bildschirm starrt, verteilt zu wenig Tränenflüssigkeit auf seine Augen“, sagt der AOK-Direktor. Hier sollte man ganz bewusst häufiger blinzeln, sich kleine Pausen von der Bildschirmarbeit gönnen oder einfach mal einige Minuten lang in die Ferne schauen. Um Beschwerden vorzubeugen beziehungsweise um sie zu lindern, helfen auch Luftbefeuchter und Grünpflanzen in den Räumen. Diese erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Mehrmaliges Lüften erfülle den gleichen Zweck. Mit Wasserschalen auf Heizkörpern gelinge es ebenfalls, trockene Raumluft zu befeuchten.

Zugluft fördere ebenfalls die Austrocknung der Augen und sollte daher gemieden werden. Beim Autofahren sollte der Strahl des Gebläses nicht direkt in das Gesicht gerichtet sein. „Wichtig ist zudem ausreichender Schlaf, damit sich die Augen erholen können“, so Meyer weiter. Zigarettenrauch wiederum reize die Augen.

Vorsicht bei der Wahl der Kosmetika

Vorsicht sei auch bei der Wahl von Kosmetika geboten. Diese sollten zum Schutz der Augen diese möglichst wenig reizen. Wer Kontaktlinsen trägt, müsse besonders aufpassen, denn die Linsen sollten eigentlich im Tränenfilm schwimmen. Doch bereits bei einem gesunden Tränenfilm verursachen Kontaktlinsen eine stärkere Verdunstung, als es ohne sie der Fall wäre. Wer Kontaktlinsen trägt, ist dem Gesundheitsexperten zufolge also gut beraten, sich besonders intensiv um eine höhere Luftfeuchtigkeit zu kümmern und vielleicht hin und wieder eine Brille aufzusetzen, wenn die empfohlenen Mittel nicht helfen.

Grundsätzlich gelte: Wenn die Beschwerden trotz aller eigenen Bemühungen nicht aufhören und zusätzlich die Bindehaut gerötet ist, kann sich dahinter eine behandlungsbedürftige Infektion verbergen. Dann sollten Betroffene auf jeden Fall zum Augenarzt gehen, um ernste Erkrankungen abzuklären.

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