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Buchdorf

20.02.2020

Dorfladen: Das sind die Wünsche der Buchdorfer

Experte Wolfgang Gröll präsentierte den Buchdorfern bei einer Informationsveranstaltung im Pfarrheim das Ergebnis einer Umfrage zum Dorfladen, der im neuen Gemeindezentrum entstehen soll.
Bild: Eva Münsinger

Plus Nun liegt das Ergebnis einer Umfrage zum Dorfladen vor. Dabei gibt es eine Tendenz der Bürger, diese haben klare Vorstellungen.

Mit großer Mehrheit haben sich die Teilnehmer einer Umfrageaktion in Buchdorf für einen Dorfladen ausgesprochen. Das Ergebnis der Aktion stand nun im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung.

Bürgermeister Georg Vellinger zeigte sich bei dieser überzeugt, dass es in Buchdorf in naher Zukunft einen Dorfladen geben werde. Er solle in das neue Dorfzentrum integriert werden, das gerade gebaut wird.

Rücklauf der Bürgerbefragung bei 38 Prozent

In allen Arbeitskreisen, die im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts stattfanden, wurde ein Dorfladen als wichtig erachtet und bildete auch eine Vorgabe für den europäischen Architekturwettbewerb. Im Oktober 2019 führte die Gemeinde eine Bürgerbefragung durch. Das Ergebnis stellte nun Wolfgang Gröll von der Vereinigung für Bürger- und Dorfläden vor.

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Der Rücklauf der Fragebögen entsprach mit 37,9 Prozent dem landesweiten Durchschnitt. Obwohl es im Ort bereits einen Metzger mit Lebensmittelsortiment und einen Getränkemarkt gibt, sprechen sich 90,5 Prozent der Teilnehmer für einen Dorfladen aus, 33,2 Prozent würden sich finanziell beteiligen.

Zu erwartender Umsatz "im grünen Bereich"

Auf Nachfrage der PWG erklärt Gröll, dass der zu erwartende Umsatz entsprechend der vorläufigen Wirtschaftlichkeitsberechnung im grünen Bereich läge. Genaue Zahlen hingen vom Konzept ab und müssten im Arbeitskreis berechnet werden.

Bürger wünschen sich viele regionale Produkte

Die Bürger wünschen sich der Umfrage zufolge ein breites Angebot von regionalen Produkten, kundenfreundliche Öffnungszeiten und akzeptable Preise. Interessant ist, dass auch junge Familien starkes Interesse zeigen und sich einbringen wollen.

Nachhaltigkeit soll an erster Stelle stehen

Franziska Gerstmeier von den Jungen Bürgern betonte in der anschließenden Diskussionsrunde, dass im Sinne des Klimaschutzes Nachhaltigkeit wie zum Beispiel Verpackungsfreiheit an erster Stelle stehen müssten, damit Buchdorf ein attraktiver Wohnort für junge Familien werde.

Vellinger und Gröll stellten immer wieder klar, dass die Familien Leinfelder (Metzgerei) und Gödel (Getränkemarkt) in das Projekt von Anfang an eingebunden worden seien und dass nur gemeinsam eine gute Lösung möglich sei. Derzeit befindet man sich in der Planungsphase. In einem Arbeitskreis soll nun ein detailliertes Konzept ausgearbeitet werden.

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